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Politik

Telefonische Krankschreibung soll bis Jahresende möglich sein

Mittwoch, 14. Oktober 2020

/picture alliance, Wavebreak Media

Berlin – Wer eine Krankschreibung wegen einer leichten Erkrankung der oberen Atem­we­ge benötigt, muss dafür bis zum Jahresende nicht mehr zum Arzt. Bundesgesundheits­minis­ter Jens Spahn (CDU) kündigte heute an, dass der Gemeinsame Bun­desausschuss (G-BA) dies morgen beschließen will.

Der Minister äußerte sich dazu heute vor Journalisten anlässlich eines Aufrufs zur Im­pfung gegen Influenza. Die Sonderregelung für eine telefonische Krankschreibungen war wegen der Coronakrise ins Leben gerufen und mehrfach verlängert worden. Sie war dann zum 31. Mai ausgelaufen.

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Damals hieß es, das Ende der Sonderregelung stehe im Einklang mit der damaligen Ein­schätzung der Gefährdungslage, die zu Lockerungen in vielen Bereichen geführt habe.

Die steigenden Zahlen der Neuinfektionen in Deutschland mit SARS-CoV-2 und vermehr­te Grippefälle sind nun der Grund, warum die telefonische Krankschreibung erneut mög­lich sein soll. Spahn betonte heute, man wolle vermeiden, dass infektiöse Patienten in die Arztpraxen kämen.

Haus- und Fachärzte hatten eine Rückkehr zur telefonischen Arbeitsunfähigkeitsbe­schei­ni­gung bereits mehrfach angemahnt.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) von heute Morgen erstmals seit Mitte April mehr als 5.000 neue Infektionen mit SARS-CoV-2 innerhalb eines Tages gemeldet. Insgesamt belief sich die Zahl laut RKI auf 5.132. Das waren rund 1.000 Fälle mehr als noch am Vortag. © may/aerzteblatt.de

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