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Ausland

Caritas-Mitarbeiter und Angehörige in Honduras erschossen

Donnerstag, 15. Oktober 2020

/dpa

Tegucigalpa/Freiburg – Ein Mitarbeiter der Caritas und zwei seiner Angehörigen sind in Hon­duras ermordet worden. Sie seien Ende September auf offener Straße von einem Unbe­kannten erschossen worden, teilte Caritas International gestern in Freiburg mit.

Bei den Opfern handelte es sich demnach um einen Projektkoordinator der katholischen Hilfsorganisation in dem mittelamerikanischen Land, José Antonio Teruel, sowie seine Ehe­frau und deren Bruder.

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Teruel habe sich vor allem für politisch Benachteiligte und marginalisierte Gruppen ein­ge­setzt. Caritas International verurteile seine Ermordung scharf, hieß es. Honduranisch Medien beschrieben den 72-jährigen Teruel als engagierten Lehrer, Sozialkämpfer und Umweltakti­visten.

Honduras hat eine der höchsten Mordraten der Welt und ist besonders für Aktivisten und Journalisten ein gefährliches Land. Sehr wenige Verbrechen werden aufgeklärt. Unter an­derem deshalb versuchen jedes Jahr Tausende Honduraner, über Guatemala und Mexiko in die USA auszuwandern.

Honduranische Umweltaktivisten, darunter die 2016 ermordete Berta Cáceres, gehören zu den Finalisten des renommierten Sacharow-Preises des Europäischen Parlaments, dessen Empfänger am 22. Oktober verkündet werden. © dpa/aerzteblatt.de

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