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Fast das gesamte Ruhrgebiet ist Coronarisikogebiet

Donnerstag, 15. Oktober 2020

/luna1904, stock.adobe.com

Dortmund – In der Coronapandemie gilt nun fast das gesamte Ruhrgebiet als Risikoge­biet. Drei weitere Städte überschritten heute eine wichtige Warnstufe von 50 Neuinfek­tio­nen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Wie aus Angaben auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht lag der Wert in Bochum bei 53,3, in Dortmund bei 50,7 und in Mülheim bei 59,8. Damit stehen dort härtere Anti-Corona-Maßnahmen an.

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In anderen Ruhrgebietsstädten war der kritische Wert bereits zuvor gerissen worden, in Herne ist er mit 92 besonders hoch. Relativ wenige gibt es hingegen in Bottrop und in Oberhausen, dort ist die Sieben-Tage-Schwelle in der RKI-Statistik noch nicht gerissen.

Schon zum Beginn der Woche hatte Dortmund seine Maskenpflicht verschärft. Die Stadt hatte damit gerechnet, dass sie die 50-Fälle-Schwelle überschreitet. Gestern wurden im Stadtgebiet innerhalb eines Tages 77 Neuinfektionen festgestellt. Das sind so viele wie noch nie.

Fünf davon sind Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Nun gelten zunächst die strengeren Maßnahmen, die die Landesregierung für solche Hotspots festgelegt hat. Dortmund be­reitet weitere Maßnahmen vor.

Zudem bat die Kommune die Bundeswehr um Unterstützung bei der Kontaktnachver­fol­gung, wie eine Sprecherin sagte. Ab der kommenden Woche sollen 40 Soldaten ihre Arbeit in der größten Ruhrgebietsstadt aufnehmen. © dpa/aerzteblatt.de

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