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Ausland

Qingdao: Zehn Millionen Tests, bisher 13 Treffer

Donnerstag, 15. Oktober 2020

/picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Uncredited

Peking – Nach einem neuen Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV-2 hat die ostchinesi­sche Metropole Qingdao innerhalb von vier Tagen einen Massentest bei zehn Millionen Menschen durchgeführt.

Wie die lokale Gesundheitskommission heute mitteilte, wurden seit dem Wochenende 13 Infektionen entdeckt. 9,94 Millionen Proben seien gesammelt worden, von denen mehr als sieben Millionen bereits ausgewertet seien.

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Die erste Infektion mit SARS-CoV-2 war über das Wochenende in einem Krankenhaus der Stadt entdeckt worden, woraufhin der Test der gesamten Bevölkerung angeordnet wurde.

Getestet wurden auch Menschen aus anderen Städten, die in den letzten Tagen aus Qing­dao zurückgekehrt waren. So wurden etwas Qingdao-Rückkehrer in Peking von ihren Ar­beitgebern oder Nachbarschaftskomitees aufgefordert, sich testen zu lassen.

Konsequenzen hatte der Ausbruch in Qingdao für den Chef der städtischen Gesundheits­kommission. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurde Direktor Sui Zhenhua suspendiert.

Zuletzt wurden in China nur noch importierte Infektionen aus dem Ausland gemeldet. Mit strengen Maßnahmen wie der Abriegelung von Millionenstädten, strikter Isolation und Einreisesperren hat China das Virus unter Kontrolle gebracht.

Allerdings gab es in den letzten Monaten wie nun auch in Qingdao einige lokal begrenzte Ausbrüche, die aber schnell wieder eingedämmt wurden. Auch in diesen Fällen waren Massentests angeordnet worden. © dpa/aerzteblatt.de

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