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Ausland

Unicef lagert 520 Millionen Spritzen für mögliche Coronaimpfung ein

Montag, 19. Oktober 2020

/Daniel CHETRONI, stock.adobe.com

New York/Köln – Unicef will noch in diesem Jahr 520 Millionen Spritzen für eine mögli­che Coronaimpfung in Lagern deponieren. „Damit soll sichergestellt werden, dass die notwen­digen Spritzen in den Ländern vorhanden sind, bevor die Impfstoffe eintreffen“, teilte das UN-Kinderhilfswerk heute mit.

Man habe zusammen mit der Impfallianz Gavi und der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) begonnen, die Voraussetzungen für eine „schnelle, sichere und wirksame Auslie­ferung eines möglichen Impfstoffs“ zu schaffen.

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„Weltweit gegen COVID-19 zu impfen wird eine der größten Anstrengungen in der Mensch­­heits­geschichte werden“, erklärte Unicef-Direktorin Henrietta Fore. Man werde genauso schnell reagieren müssen, wie die Impfstoffe hergestellt würden.

Auch für 2021 gibt es den Angaben zufolge schon Pläne. Unter der Voraussetzung, dass genügend COVID-19-Impfstoff zur Verfügung stehe, plant Unicef die Beschaffung von mehr als einer Milliarde Spritzen – zusätzlich zu den 620 Millionen, die das Kinderhilfs­werk für Impfprogramme gegen andere Krankheiten wie Masern oder Typhus bereitstellt.

Rund um den Globus werden mittlerweile mehrere Impfstoffkandidaten gegen COVID-19 an Menschen getestet. Einige sind bereits in der entscheidenden Testphase für eine Zu­lassung. Dabei wird an Tausenden Menschen untersucht, ob das jeweilige Mittel tatsäch­lich vor einer Infektion schützt und gut verträglich ist. © dpa/aerzteblatt.de

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