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Politik

NRW hält 80 Intensivbetten für niederländische COVID-19-Patienten bereit

Montag, 19. Oktober 2020

/picture alliance, Bernd Wüstneck

Düsseldorf – In 48 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern stehen derzeit 80 Betten zur intensivmedizinischen Versorgung niederländischer COVID-19-Patienten bereit. Das teilte das NRW-Ge­sund­heits­mi­nis­terium gestern in Düsseldorf mit.

Mit Stand gestern war davon kein Bett belegt. Nach Informationen des Ministeriums habe es aus anderen EU-Ländern bislang noch keine Anfragen gegeben.

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In den Niederlanden greift das Coronavirus um sich. Die Lage in den dortigen in Kranken­häusern gilt als bedrohlich. Versorgungsengpässe zwangen einige große Städte bereits, ihre Notaufnahmen zeitweilig zu schließen.

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) habe den europäischen Nachbarn Solidarität und Unterstützung seitens der Landesregierung bei der Aufnahme von COVID-19-Intensivpa­tien­ten zugesagt, sagte eine Sprecherin.

Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr seien durch die Landesregierung bereits rund 50 COVID-19-Patienten aus den Niederlanden vermittelt worden sowie zehn aus Italien und acht aus Frankreich. Hinzu kämen weitere durch direkte bilaterale Kontakte der Kranken­häuser, die die Landesregierung nicht gesondert erhebe.

Das Universitätsklinikum Münster koordiniert die landesweite Hilfe für schwerkranke COVID-19-Patienten aus den Niederlanden. Zum Vergleich: Zu Beginn der Pandemie gab es in den Niederlanden rund 1.150 Betten auf Intensivstationen – in NRW mit rund 6.000 fünfmal so viele. © dpa/aerzteblatt.de

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