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Gesundheitsämter in Niedersachsen sollen Hilfe von anderen Behörden bekommen

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Bernd Althusmann (CDU), /picture alliance, Philipp Schulze

Hannover – Die Landesregierung in Niedersachsen will nötigenfalls Landesbeamte abordnen, um die lokalen Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten zu unterstützen.

Bei einem weiteren Anstieg der Infektionszahlen hält Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU), der zugleich stellvertretender Ministerpräsident ist, auch in Niedersachsen regionale Ausgangsbeschränkungen wie im Berchtesgadener Land für denkbar. Auszuschließen seien weitere Kontakteinschränkungen derzeit nicht, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung.

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Wie Althusmann erläuterte, seien das Innen- und das Sozialministerium vom Kabinett beauftragt worden, ein personelles Verstärkungskonzept für alle Gesundheitsämter in Niedersachsen vorzulegen. „Dazu gehört auch, aus anderen Behörden des Landes weitere Kapazitäten zusammenzuziehen, um die Gesundheitsämter vorübergehend zu unterstützen.“

Zunächst werde der Bedarf in den Gesundheitsämtern ermittelt, dann seien alle Ministerien und Landesbehörden aufgefordert, zu helfen, um das Infektionsgeschehen nachzuvollziehen.

„Dafür sind in der Regel aus meiner derzeitigen Sicht kaum Ortswechsel nötig, weil diese Arbeit digital vom eigenen Schreibtisch aus erledigt werden kann. Wir gehen daher davon aus, dass diese Unterstützung auf freiwilliger Basis sichergestellt werden kann“, so Althusmann. Eine Verpflichtung sei in Ausnahmesituationen denkbar, werde aber nach den bisherigen Erfahrungen nicht nötig sein. © dpa/aerzteblatt.de

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