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Politik

Maskenverweigerer in Berlin müssen mit Bußgeld rechnen

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Auch im Berliner Nahverkehr droht ein Bußgeld von 50 bis 500 Euro für alle, die ohne Schutzmaske fahren. /picture alliance

Berlin – Auch mit der Ausweitung der Maskenpflicht auf belebte Straßen und Märkte in Berlin hält Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) Kontrollen der Behörden für machbar.

Sie sagte gestern Abend in der Sendung rbb Spezial: „Die Ordnungsämter sind sehr stark dabei, zu kontrollieren.“ Maskenverweigerer auf diesen Straßen und Plätzen müssten mit einem Bußgeld rechnen.

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„Wenn man der Pflicht nicht nachkommt, muss man davon ausgehen, dass man auch erwischt wird“, sagte Kalayci. Sie sprach davon, dass Bußgelder von 50 bis 500 Euro möglich seien.

Zur Eindämmung der Coronapandemie beschloss der Berliner Senat gestern eine Masken­pflicht für Wochen- und Weihnachtsmärkte, für zehn besonders belebte Einkaufsstraßen wie Ku'damm und Friedrichstraße, für Shoppingmalls und Warteschlangen. Das soll von diesem Samstag an gelten.

„Der Lockdown steht vor der Tür, es ist nicht mehr weit weg, auch in Berlin“, sagte Kalayci im rbb weiter. „Wir müssen jetzt definieren, was ist uns wichtig und worauf können wir verzichten.“

Sie nahm etwa Bezug auf den Schulunterricht, der nach den Herbstferien weitergehen soll. „Bildung ist nun mal wichtig, aber man kann andere Treffen vermeiden.“ © dpa/aerzteblatt.de

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BB-DD
am Mittwoch, 21. Oktober 2020, 15:27

Wieso wird ein Lockdown überhaupt diskutiert?

Warum steht ein Lockdown vor der Tür? Weil man sich ein Ziel setzt, weniger als 50/100000 (0,05%) "Neuinfizierte" pro Woche zu haben? Für Berlin mit 3.5 Mio. Einwohnern sind das also täglich weniger als 250 Menschen (1750 Menschen wöchentlich), die sich eine Erkältung mit Corona einfangen (oder zumindest dessen verdächtigt werden - derweil aber momentan etwa 50'000 wegen einer Atemwegserkrankung zum Arzt gehen), von denen 4 oder 5 eine Lungenentzündung bekommen, aktuell etwa 12 ins Krankenhaus müssen und einer verstirbt - bei durchschnittlich über 100 Todesfällen täglich in Berlin, von denen 10 an Atemwegserkrankungen sterben? Wenn man sich solche Ziele in der Erkältungssaison setzt, geht das weit an der Realität vorbei, und dann hat man natürlich ein Problem - das liegt aber nicht am Coronavirus, sondern an mangelndem Verstand zur Erhebung von Infektions- und der Einordnung von Erkrankungszahlen. Unsere ARE-Rate bewegt sich aktuell bei etwa 4% und liegt damit etwas unter dem Durchschnitt für diese Jahreszeit (Wochenbericht 41KW, AGI des RKI), momentan wird für die "Grippesaison" eine Hintergrundaktivität angegeben! Wenn wir so weiter machen, fahren wir das Land wirklich gegen den Baum.
LNS

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