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Ärzteschaft

Kein Engpass bei Intensivbetten, aber beim Personal

Mittwoch, 21. Oktober 2020

/Michelle, stock.adobe.com

Frankfurt/Hamburg – Den Kliniken in Deutschland droht durch den Anstieg der COVID-19-Patienten kein Kollaps, es könnte aber zu Engpässen in anderen Bereichen kommen. Diese Auffassung vertrat Stefan Kluge, der Chef der Intensivmedizin am Universitäts­klinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gestern im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“. Er sprach dort neben der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek.

Aktuell würden sechs Prozent der „Testpositiven“ stationär im Krankenhaus aufgenom­men, sagte Kluge. Ungefähr zwei Prozent der Infizierten müssten auf eine Intensivstation. Die Gesamtzahl der Intensivpatienten mit COVID-19 sei derzeit „noch relativ moderat“.

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Auch auf weiter steigende Patientenzahlen sei das Gesundheitswesen vorbereitet: „Es wird keiner in Deutschland sterben, weil er kein Beatmungsbett bekommt. Das wird nicht pas­sieren“, sagte Kluge. Freie Intensivbetten gebe es derzeit genug – der Engpass sei das Personal.

„Der Pflegemangel ist unser Hauptproblem.“ Das sei schon vor Corona so gewesen. Wenn mehr COVID-Patienten auf Intensivstationen behandelt werden müssen, müsse man Personal innerhalb der Klinik umverteilen „und das führt zu einer Leistungseinschrän­kung der übrigen Bereiche, das muss uns ganz klar sein.“ © dpa/aerzteblatt.de

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