NewsAuslandSpanien registriert als erstes EU-Land mehr als eine Million Coronainfektionen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Spanien registriert als erstes EU-Land mehr als eine Million Coronainfektionen

Donnerstag, 22. Oktober 2020

/Photocreo Bednarek, stock.adobe.com

Madrid – Spanien hat als erstes EU-Land die Schwelle von einer Million Corona-Infektionen überschritten. Mit 16.973 Neuinfektionen binnen 24 Stunden stieg die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen gestern auf 1.005.295 Fälle, wie das Ge­sund­heits­mi­nis­terium in Madrid am Abend mitteilte.

Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus stieg demnach um 156 auf 34.366. Unterdessen wurden die strengen Coronamaßnahmen im Land auf die Region Aragon und die nördliche Provinz La Rioja ausgeweitet, weil dort in den vergangenen 14 Tagen mehr als 500 Corona-Infektionen auf 100.000 Einwohner registriert wurden. „Die Situation ist offen gesagt besorgniserregend“, sagte der Regionalpräsident Aragons, Javier Lambán, bei einer Pressekonferenz.

Anzeige

Ab heute sollen deshalb die Coronamaßnahmen in Aragon verschärft werden. Das betreffe auch die Einwohner der Großstadt Saragossa sowie der Städte Huesca und Teruel. Demnach darf die Orte nur noch betreten und verlassen, wer zur Arbeit muss oder studiert. Eine weitere Ausnahme soll für pflegebedürftige Menschen gelten.

Ähnliche Maßnahmen sehen die Behörden in La Rioja vor. Ab morgen sollen in der Provinz Geschäfte, Bars und Restaurants ab 21 Uhr geschlossen werden. Auch die Region Kastilien und León kündigte verschärfte Restriktionen an.

Spaniens Ge­sund­heits­mi­nis­ter Salvador Illa hatte vorgestern angekündigt, dass die Regierung die Option einer Ausgangssperre überprüfe. © afp/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

23. November 2020
Berlin – Die Bundesländer beraten weiter über eine gemeinsame und längerfristige Strategie in der Coronakrise. Bereits am Wochenende hatte es mehrere Runden dazu gegeben. Die Länder beabsichtigen,
Länder verhandeln weiter über gemeinsame Coronastrategie
23. November 2020
Dessau – Nach der Zulassung eines ersten Coronaimpfstoffs in Europa möglicherweise schon Ende dieses Jahres rechnet Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) mit einer steigenden Impfbereitschaft in
Spahn rechnet mit wachsender Impfbereitschaft
23. November 2020
Berlin – Angesichts steigender Zahlen von schwer erkrankten Coronapatienten haben Intensivmediziner vor einer Überlastung der Krankenhäuser gewarnt. „Die Lage auf den Intensivstationen spitzt sich
Coronakrise: Belegung auf Intensivstationen steigt weiter
23. November 2020
Augsburg – In Deutschlands Kliniken gibt weniger vollausgebildete Intensivpflegekräfte als Intensivbetten. In Zahlen bedeute dies, dass auf 25.000 Pflegekräfte knapp 28.000 Betten kämen, schreibt die
Weniger ausgebildete Intensivpflegekräfte als Intensivbetten
23. November 2020
Berlin – Mit Blick auf die geplanten Impfaktionen gegen SARS-CoV-2 in Deutschland benötigen die Bundesländer weitere Unterstützung. In Nordrhein-Westfalen (NRW) etwa haben heute Landesregierung und
Freiwillige Fachkräfte für Coronaimpfaktion und Gesundheitszentren gesucht
23. November 2020
Berlin – Im Kampf gegen die Folgen der Coronapandemie will die Bundesregierung im nächsten Jahr deutlich mehr Geld ausgeben als bisher geplant. Für das kommende Jahr ist ein erheblicher Anstieg der
Coronakrise: Bund plant 2021 deutlich mehr Ausgaben
23. November 2020
Berlin – Eine neue S2k-Leitlinie gibt seit heute Empfehlungen zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19. Sie erweitert die bereits seit März 2020 vorliegende intensivmedizinische
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER