NewsPolitikAltmaier fordert Länder in Coronakrise zu einheitlicher Linie auf
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Altmaier fordert Länder in Coronakrise zu einheitlicher Linie auf

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). /picture alliance, Bernd von Jutrczenka

Berlin – Angesichts der dramatisch steigenden SARS-CoV-2-Neuinfektionen hat Bundes­wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Länder zu einer einheitlichen Linie aufge­fordert.

„Wir können uns in dieser angespannten, ja teilweise dramatischen Situation einen Flicken­teppich unterschiedlicher und widersprüchlicher Regelungen nicht leisten“, sagte der CDU-Politiker heute nach Beratungen mit Wirtschaftsverbänden.

Anzeige

Altmaier sprach von einer Zuspitzung der Pandemielage, die „bedrückt und betroffen macht“. Auch im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung müsse dafür gesorgt werden, die schnelle Dynamik der Ausbreitung der Infektionen wieder zu brechen.

Nach einem Einbruch der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr hoffe die Bundesregierung, dass es im nächsten Jahr ein deutliches Wirtschaftswachstum gebe. Dies stehe aber unter dem Vorbehalt, dass ein flächendeckender neuer Lockdown verhindert werde könne und die wirtschaftliche Tätigkeit durch die Ausbreitung der SARS-CoV-2-Infektionen nicht völlig zum Erliegen komme.

Die Zahl der nachgewiesenen Coronaneuinfektionen ist innerhalb eines Tages in Deutsch­land erneut stark gestiegen und hat erstmals den Wert von 10.000 überschritten. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

1. Dezember 2020
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) setzt in der Coronapandemie darauf, dass im Januar 2021 die ersten Impfungen absolviert sind. „Unser Ziel ist es, dass bereits im Januar die ersten
SARS-CoV-2: Erste Gruppen sollen im Januar geimpft sein
1. Dezember 2020
Bonn – Die Coronakrise trifft den Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung hart. Insgesamt waren im Oktober in Deutschland fast 174.000 Menschen mit Schwerbehinderung ohne Arbeit, rund 13 Prozent
Corona trifft Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung
1. Dezember 2020
Berlin – Der nordrhein-westfälische Ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Laumann (CDU) hat Engpässe bei der Versorgung mit Coronaschnelltests eingeräumt. Er kenne „in der Tat Altenheime, die bisher keine
Laumann räumt Engpässe bei Versorgung mit Coronaschnelltests ein
1. Dezember 2020
Hamburg – Die beiden Hamburger Notfallpraxen in Altona und Farmsen sollen nach dem Willen der Kassenärztlichen Vereinigung nur noch Patienten mit dem Verdacht auf Corona oder eine andere
Zwei Hamburger Notfallpraxen nur noch für Atemwegsinfekte separiert
1. Dezember 2020
Berlin – Trotz der leicht rückläufigen Neuinfektionszahlen haben einem Bericht zufolge mehr Gesundheitsämter Schwierigkeiten bei der Kontaktnachverfolgung von Coronainfizierten. 60 der deutschlandweit
Zahl der überforderten Gesundheitsämter steigt weiter an
1. Dezember 2020
München – Trotz hoffnungsvoller Berichte über eine nahe Impfung gegen das Coronavirus mahnt der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner zur weiteren intensiven Forschung an Medikamenten. „Was wir
Mediziner: Weitere Forschung an Coronamedikamenten nötig
1. Dezember 2020
Passau – Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, hält die Lage in den Krankenhäusern derzeit für beherrschbar – wenn die Zahl der mit SARS-CoV-2 Infizierten nicht weiter
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER