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Ausland

Erste COVID-19-Patienten aus den Niederlanden nach Deutschland geflogen

Freitag, 23. Oktober 2020

/picture alliance, ANP, Pieter Stam de Jonge

Rotterdam – Zum ersten Mal in der zweiten Welle der Coronapandemie werden Patienten aus den Niederlanden in deutsche Krankenhäuser verlegt. Ein Hubschrauber transportierte heute morgen einen Patienten in ein Krankenhaus nach Münster. Das teilte das Koordi­nierungszentrum für die Verteilung von Patienten heute in Rotterdam mit. Ein zweiter Flug ebenfalls von Almere nach Münster sollte folgen.

Durch die Verlegungen soll der Druck auf die Intensivstationen gesenkt werden. Bereits fast jedes zweite Bett auf Intensivstationen ist mit einem an COVID-19 erkrankten Patienten belegt.

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Zuletzt waren gestern fast 9.300 SARS-CoV-2-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Die Niederlande gehören zu den am stärksten von der zweiten Welle der Pandemie betroffenen Länder Europas.

Die Krankenhäuser in der Region Nordwesten, zu der auch Almere gehört, könnten den Zustrom neuer Patienten kaum bewältigen, teilte das Zentrum in Rotterdam mit. „Das Wasser steht ihnen bis zum Hals.“

Auch im Frühjahr waren Patienten aus den Niederlanden in deutsche Kliniken verlegt worden. Für das Wochenende sind weitere Patiententransporte auch aus anderen Regionen geplant.

Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hatten angeboten, Patienten aus den Nieder­landen zu übernehmen. Das Land verfügt zur Zeit über 1.150 Betten auf Intensiv­stationen. Allein Nordrhein-Westfalen hat rund fünfmal so viele. Das Bundesland stellte 80 Betten für Patienten aus den Niederlanden zur Verfügung. © dpa/aerzteblatt.de

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