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Politik

Klose: Pflegekräfte „entscheidender Engpass“ auf Intensivstationen

Freitag, 23. Oktober 2020

/sudok1, stock.adobe.com

Wiesbaden – Zu wenige Pflegekräfte sind der Engpass bei der Betreuung schwer betroffener COVID-19-Patienten – Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat deswegen nun Bundes­gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) um Hilfe gebeten. Konkret geht es um die Pflege­personaluntergrenzenverordnung.

Die Verordnung legt fest, wie viel Personal in bestimmten Klinikbereichen mindestens vorgehalten werden muss. Können die Vorgaben nicht eingehalten werden, darf das Krankenhaus keine neuen Patienten aufnehmen. In der ersten Phase der Coronapandemie wurde die Verordnung ausgesetzt. Als sich die Lage im Sommer entspannte, wurde die Verordnung wieder in Kraft gesetzt.

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Dieser Schritt müsse „aufgrund der in den letzten Tagen zu beobachtenden erheblichen Dynamik des Infektionsgeschehens nach meiner Überzeugung dringend überdacht werden“, schrieb Klose an Spahn. „Die erfolgreiche Ausweitung der Intensivkapazität hängt inzwi­schen allein von der Verfügbarkeit des Personals ab.“

Anders als im Frühjahr seien Schutzausrüstung oder Beatmungsgeräte „nicht mehr die limitierenden Faktoren“, schrieb Klose. „Die Personalsituation ist tatsächlich der entschei­dende Engpass in der Ausweitung der Intensivkapazität.“ © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #816322
RoGeb
am Samstag, 24. Oktober 2020, 10:37

Dipl.-Biol.(univ)

14 Euro pro Stunde entspricht etwa 2300 Euro pro Monat ohne Schichtzulagen. Das ist wirklich der Hohn! Mindestens 3500 Euro pro Monat als Einstiegsgehalt wären angemessen!
Avatar #806070
pippi l.
am Freitag, 23. Oktober 2020, 20:31

Mindestlohn für Pflegepersonal

14 Euro Mindestlohn, der blanke Hohn...
Ich bin selbst Krankenschwester und finde 14 Euro eine Frechheit...
Was muss noch passieren, bis Hr. Spahn und Konsorten endlich mal aufwachen
LNS

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