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Sanofi und GSK sagen Millionen Impfstoffdosen für ärmere Länder zu

Mittwoch, 28. Oktober 2020

/picture alliance, Xinhua, Zhang Yuwei

Paris – Die Pharmakonzerne Sanofi und GlaxoSmithKline (GSK) wollen 200 Millionen Do­sen ihres potenziellen Coronaimpfstoffs ärmeren Ländern zugänglich machen. Die Impf­dosen sollten der internationalen Initiative Covax zur Verfügung gestellt werden, teilten die Unternehmen heute mit.

Das von der Welt­gesund­heits­organi­sation WHO und der Impfallianz Gavi ins Leben geru­fene Programm soll einen fairen Zugang aller Länder zu künftigen Coronaimpfstoffen ge­währleisten. Der französische Konzern Sanofi und das britische Unternehmen GSK for­schen gemein­sam an einem Impfstoff. Im September begannen klinische Tests eines Impfstoffkandida­ten mit 440 Probanden.

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Die Pharmakonzerne gehen nach eigenen Angaben davon aus, dass Anfang Dezember erste Testergebnisse vorliegen werden und „noch vor Ende des Jahres“ die dritte Test­phase eingeläutet werden kann. In der ersten Hälfte des nächsten Jahres könnte demnach dann bei den zuständigen Behörden die Zulassung beantragt werden.

Dem internationalen Programm Covax, das die Beschaffung und Verteilung künftiger Impfstoffe regeln soll, haben sich 167 Länder angeschlossen: 92 ärmere Länder sollen den Impfstoff kostenlos erhalten, 75 reichere Länder nutzen das Programm zur Beschaff­ung des Mittels, werden es aber aus eigener Tasche bezahlen.

Der Hilfsorganisation Oxfam zufolge hat eine Gruppe wohlhabender Nationen, die nur 13 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, bereits mehr als die Hälfte der potenziellen Coronaimpfstoffe aufgekauft. © afp/aerzteblatt.de

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