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Ärzteschaft

Leberexperten für Screening auf Hepatitis B und C

Freitag, 30. Oktober 2020

/jarun011, stock.adobe.com

Hannover – Im Rahmen der regelmäßigen Gesundheitsuntersuchungen zur Prävention – früher Check-Up-35 genannt – sollten auch Leberwerte kontrolliert und die Teilnehmer auf Hepatitis B und C getestet werden. Das fordern die Gastro-Liga, die Deutsche Leber­hilfe und die Deutsche Leberstiftung.

„Alle Lebererkrankungen haben eine tückische Gemeinsamkeit: Die Leber ist – im Gegen­satz zu anderen Organen – nahezu schmerzunempfindlich“, erklärten die Gesellschaften.

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Häufig verliefen Lebererkrankungen über einen langen Zeitraum symptomarm und wür­den erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium entdeckt, wenn zum Beispiel be­reits eine Zirrhose vorliege, die auch Leberzellkrebs verursachen könne.

Es sei daher wichtig, in Deutschland Screeningprogramme zu etablieren, die auf die Früherkennung von Lebererkrankungen abzielten.

Ein erster Erfolg für die Bemühungen, die Leber bei der Gesundheitsuntersuchung zu berücksichtigen, sei die diskutierte Aufnahme der Screenings auf Hepatitis B und Hepa­titis C, die sich aktuell im Beratungsverfahren des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) befinden, hieß es aus den Gesellschaften.

Dies sei eine wichtige Voraussetzung dafür, das im Jahr 2016 von der Weltgesundheits­organisation (WHO) vorgegebene Ziel zu erreichen, Hepatitis B und Hepatitis C bis 2030 weltweit zu eliminieren. © hil/aerzteblatt.de

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