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Viele Unsicherheiten für Zeiss Meditec im neuen Geschäftsjahr

Freitag, 30. Oktober 2020

/dpa

Jena – Der Jenaer Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec rechnet wegen der Corona­pandemie mit einem holprigen Start ins neue Geschäftsjahr.

Erwartet werde, dass die ersten Monate des im Oktober begonnenen Geschäftsjahres bei Umsatz und Betriebsergebnis hinter den Ergebnissen des Vorjahres zurückblieben, erklär­te der Vorstand gestern in Jena bei der Vorlage vorläufiger Jahresergebnisse.

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Grundsätzlich gehe er jedoch von einer Erholung der Märkte und damit auch einer Rück­kehr zu Umsatz- und Gewinnwachstum aus. Der verhaltene Ausblick sorgte für einen Rück­gang des Aktienkurses des MDax-Unternehmens um bis zu 6,6 Prozent auf 105,20 Euro.

Bereits im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr sorgte die Coronakrise für Rück­gänge bei dem auf Ausrüstungen für die Augenheilkunde spezialisierten Unternehmen.

Der Grund: Weltweit wurden Operationen und Augenbehandlungen vertagt. Nach vorläu­figen Zahlen fiel der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 8,5 Prozent auf 1,34 Milli­arden Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um etwa ein Drittel auf 177,6 Millionen Euro ein. Die vollständigen Jahreszahlen will Carl Zeiss Meditec am 11. Dezember be­kanntgeben.

Das zum baden-württembergischen Optik-Konzern Carl Zeiss AG (Oberkochen) gehörende Unternehmen beschäftigt rund 3.400 Mitarbeiter, davon knapp die Hälfte in Deutschland. © dpa/aerzteblatt.de

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