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Ausland

WHO lobt Afrikas Einfallsreichtum im Kampf gegen Corona

Freitag, 30. Oktober 2020

/picture alliance, ZUMA Press

Brazzaville – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Reihe von Erfindungen gelobt, die Afrikas Kampf gegen COVID-19 unterstützen.

Mit mehr als 120 „lebensrettenden“ Innovationen, allen voran im IT-Bereich, habe der Kontinent angesichts der vergleichsweisen geringen Entwicklung die Erwartungen über­troffen, hieß es gestern aus der afrikanischen WHO-Zentrale in Brazzaville, der Haupt­stadt der Republik Kongo.

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Unter den Erfindungen sind laut der UN-Behörde etwa ein Selbstdiagnoseprogramm aus Angola, eine App zur Kontaktrückverfolgung aus Ghana und ein Coronachatbot für Whats­App aus Südafrika.

„Solarbetriebene Handwaschvorrichtungen und mobile Apps, die auf Afrikas rasant wa­ch­sender Vernetzung aufbauen – diese hausgemachten Innovationen sind auf einzigartige Weise an den afrikanischen Kontext angepasst“, so Regionaldirektorin Matshidiso Moeti.

Zu sehen, dass der Kontinent mit „jugendlicher Energie“ auf die Krise reagiere, sei „groß­artig“. Um mit dem Rest der Welt mitzuhalten, mahnt die WHO jedoch zu verstärkten In­vestitionen in Afrikas Informations- und Kommunikationstechnologie, Robotik und Droh­nentechnik.

Nur durch die richtigen Rahmenbedingungen könnten „Kreativität und Unternehmergeist“ gefördert werden. © kna/aerzteblatt.de

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