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Politik

Digitale Einreiseanmeldungen ab November

Freitag, 30. Oktober 2020

/dbunn, stock.adobe.com

Brüssel – Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sollen in Deutsch­land laut Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) im November digitale Einreisean­meldungen eingeführt werden.

„Wir werden jetzt in Deutschland im November endlich beginnen mit der digitalen Ein­reiseanmeldung“, sagte Spahn heute nach einer Videokonferenz der EU-Gesundheitsmi­nister. Bisher habe es für Reisende aus Risikogebieten Papieraussteigekarten im Flugver­kehr gegeben.

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Die EU-Gesundheitskommissarion Stella Kyriakides sagte dazu, dass es bisher in elf EU-Staaten solche digitalen Formate gebe. Diese sind auch unter dem englischen Namen Passenger Locator Form (PLF) bekannt und sollen helfen, Infektionsketten nachzuverfol­gen.

Auf die Kritik, weshalb die Einführung in Deutschland so lange dauere, entgegnete Spahn, es brauche Zeit, alle 27 EU-Staaten auf eine Linie zu bekommen, und es sei auch eine technische Herausforderung.

Es sei „herausfordernd“ gewesen, alle 27 Mitgliedstaa­­ten zu einem gemeinsam Rahmen zu bringen, was Reisen, Testen beim Reisen, das Definieren von Risikogebieten und Quarantäneregelungen angehe. © dpa/aerzteblatt.de

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penangexpag
am Freitag, 30. Oktober 2020, 18:39

nur die halbe Miete

Den Flugverkehr solcherart zu überwachen ist grundsätzlich richtig und sollte möglichst in Angriff genommen werden - auch wenn wieder viele schreien werden "geht ja gar nicht". Geht schon und ist richtig selbst wenn nicht 100%ig durchgeführt. Aber der Blick auf die Ausbreitung des Infektionen bzw Meldungen von Infektionen auf den Karten des RKI zeigt eindeutig, daß sich diese Ausbreitung von den westlichen und südlichen Landesgrenzen her vollzogen hat (Wandern der "Roten Bereiche" in das Landesinnere. Also muß man die Erfassung auch auf die Landesgrenzen ertrecken. Auch hier gilt : selbst wenn es nicht 100%ig ist, liefert es einen positiven Beitrag. Ist genau so wie mit den Masken. Kurzum "Kleinvieh macht auch Mist" -und in der Summe dürfte der "Haufen" durchaus beachtlich sein. Man muß durchaus anerkennen, daß Minister Spahn nicht schmalspurig an die Probleme herantritt. Das qualifiziert ihn.
LNS

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