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Politik

Gewerkschaft sieht Arbeitgeber bei Homeoffice gefragt

Dienstag, 3. November 2020

/maryviolet, stock.adobe.com

Berlin – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Arbeitgeber aufgerufen, ihre Be­schäftigten angesichts der verschärften Coronapandemie so oft wie möglich von zu Hau­se aus arbeiten zu lassen.

„Aktuell ist mobiles Arbeiten auch ein Mittel zum Infektionsschutz“, sagte der DGB-Vor­sit­zende Reiner Hoffmann dem RedaktionsNetzwerk Deutschland heute. „Wo immer mög­lich, sollte also großzügig Home Office gewährt werden – da stehen die Arbeitgeber jetzt erneut in der Pflicht.“

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Die Notwendigkeit, am gewohnten Arbeitsplatz zu erscheinen, dürfe kein Risiko für die eigene Gesundheit mit sich bringen. „Ob in Krankenhäusern, Schulen, Kitas, in der Indus­trie oder im öffentlichen Nahverkehr: Die Menschen, die jeden Morgen den Weg zur Ar­beit antreten, um den Laden am Laufen zu halten, müssen geschützt werden“, sagte Hoff­mann.

Der DBG-Chef forderte die Bundesregierung zudem auf, schnell einen rechtlichen Rah­men für Arbeit im Homeoffice zu schaffen. Es bestehe großer Handlungsbedarf bei Aus­stattung und Arbeitsschutz, Versicherung und Datenschutz. „Gleichzeitig hilft das Recht auf Home Office auch in diesen schwierigen Zeiten gegen uneinsichtige Arbeitgeber.“

Zuvor hatte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Unternehmen ermahnt, Mitar­beiter wenn möglich ins Homeoffice zu schicken. „Wo immer das möglich ist, sollte von zu Hause aus gearbeitet werden“ sagte Heil der Bild-Zeitung.

„Dafür müssen Unternehmen alle notwendigen Voraussetzungen schaffen.“ Wo kein Home­office möglich sei, müssten Hygiene- und Arbeitsschutzstandards besonders streng eingehalten werden. Je weniger Kontakte die Menschen hätten, desto stabiler bleibe das Gesundheitssystem. „Darauf sind wir alle im Herbst und Winter angewiesen.“ © afp/aerzteblatt.de

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