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Ärzteschaft

Ärztekammer Schleswig-Holstein besorgt über Coronaleugner in Ärzteschaft

Dienstag, 3. November 2020

/Tobias Seeliger, stock.adobe.com

Bad Segeberg – Scharfe Kritik an Coronaskeptikern und -leugnern in den eigenen Reihen übt die Lan­des­ärz­te­kam­mer Schleswig-Holstein (ÄKSH). „Ärzte sind freie Bürger. Sie dür­fen daher Ihre Meinung frei äußern und vertreten“, sagte der Präsident der Kammer, Hen­rik Herrmann.

Im Patientenkontakt in der Praxis wie im Krankenhaus habe die persönliche Meinung „allerdings nichts verloren“ und könne gefährlich sein. „Hier muss das ärztliche Handeln auf wissenschaftlicher Erfahrung gestützt sein“, so der Kammerpräsident.

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„Die besondere, vertrauensvolle Position des Arztes, die im Gespräch so wichtig ist und dem Patienten viel Kraft schenken kann, wird durch die unhaltbaren Äußerungen eines verschwindend kleinen Teils der Ärzteschaft nachhaltig gestört“, kritisierte Herrmann.

Einzelne Coronaskeptiker verunsicherten damit nicht nur die Bevölkerung, sondern könnten mit Falschaussagen auch die Gesundheit von Menschen aufs Spiel setzen.

„Diese Handvoll Ärzte fällt zudem denjenigen Kollegen in den Rücken, die täglich im di­rekten Patientenkontakt versuchen, Überzeugungsarbeit zu leisten und das Schlimmste zu verhindern“, kritisierte der Kammerpräsident.

Gesprächsbereite Skeptiker ließen sich durch wissenschaftliche Argumente überzeugen, ist Herrmann sicher. „Wir dürfen nicht müde werden, Fehlinformationen durch Evidenz zu entkräften“, mahnte er.

Seien Coronaleugner aber Argumenten nicht zugänglich, sei öffentlicher Widerspruch nötig. Im Zweifelsfall drohten auch berufsrechtliche Konsequenzen, wenn es sich bei dem Verbreiten von Falschinformationen um Berufsrechtsverstöße handle, so der Kammer­präsident. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #831974
BB-DD
am Montag, 16. November 2020, 20:16

Ja, Schanzer

Sie haben erkannt, dass der Fallschirm meist den Absturz verhindert und gehen ihr persönliches 0.1%-iges Absturz-Risiko ein, weil Sie einen Fallschirm haben! Die anderen im Flugzeug haben diesen leider nicht. Nun wissen Sie auch, dass man lieber das Flugzeug aus der hinteren Tür verlässt, damit man mit seinem Schirmchen nicht vom Propeller am Flügel geschreddert wird. Blöderweise sitzen aber hinten im Flugzeug in der Holzklasse 800 weitere Menschen, einer mit Corona, an dem Sie, der First-Class-Flieger, vorbei müssten. Aus Angst sich in diesem Augenblick mit 0.01% Wahrscheinlichkeit anzustecken und als Folge daraus mit weiterer 1%-iger Chance auf der Intensivstation zu landen, springen sie, entgegen aller Regeln und ohne auch nur ansatzweise eine Gefährdungsbewertung für die 800 anderen im Flugzeug vorzunehmen aus dem vorderen Ausgang neben Ihrem Ledersessel raus. Damit Sie nicht vom laufenden Propeller zerschnipselt werden, zwingen Sie aber vorher noch die Chef-Pilotin die Motoren anzuhalten - und nachdem Sie raus sind und auch weich mit Fallschirm und Maske sanft auf den Füßen landen, stürzt das Flugzeug mit dem Rest der Leute aus Gründen mangelden Vortriebs ab. So machen Sie das. Und alles nur, weil Sie ein ganz sozial handelnder Menschenfreund sind. Den Leuten ohne Fallschirm wäre es viel lieber gewesen, eventuell einen Schnupfen abzufassen, aber auf der Landebahn anzukommen.
Avatar #105660
Schanzer
am Mittwoch, 4. November 2020, 21:57

Evidenz des Fallschirms

Sehr geehrter Skeptiker,
nachdem Sie an der Evidenz des Offensichtlichen zweifeln, möchte ich Sie bitten gerne auch an der Evidenz des Fallschirms zur Verhinderung des tödlichen Absturzes nach Sprung aus einem Flugzeug in größerer Höhe zu zweifeln.
Oder können Sie mir eine doppelblinde randomisierte Studie nennen die nach höchster wissenschaftlicher Güte aufzeigt, dass ein Fallschirm besser ist als kein Fallschirm um den Sturz zu überleben.
Übrigens treten trotz Fallschirm gelegentlich auch schwere Unfälle beim Springen auf, aber zweifeln wir deshalb daran ob der Fallschirm geeignet ist? Oder lassen alle Menschen deshalb das Fallschirmspringen als Ganzes?
Avatar #79645
keilhe
am Dienstag, 3. November 2020, 23:55

Evidenz fehlt

Gerade zu Covid 19 und den zur Verhinderung seiner Ausbreitung getroffenen Maßnahmen fehlt an allen Ecken und Enden die Evidenz. Je tiefer in das Thema einsteigt, desto mehr wird man zum Skeptiker, denn die wenige vorhandene Evidenz spricht häufig gegen und nicht für die verordneten Maßnahmen und das in den Mainstreammedien verbreitete Narrativ.
LNS
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