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Politik

SARS-CoV-2-Diag­nostik: RKI passt Testempfehlungen an

Dienstag, 3. November 2020

/picture alliance, Geisler-Fotopress, Christoph Hardt

Berlin – Mittels einer Anpassung der Testkriterien für SARS-CoV-2-Infektionen an die Herbst- und Wintersaison will das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Überlastung von Arzt­praxen, Laboren, Eltern und Betreuungseinrichtungen verhindern.

Wie das RKI heute betonte, sei es „nicht vorgesehen und nicht möglich“, in der kommen­den Herbst-/Wintersaison alle Personen mit der Symptomatik einer akuten respiratori­schen Erkrankung (ARE) auf eine SARS-CoV-2-Infektion zu testen.

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RKI-Vizepräsident Lars Schaade geht in der Erkältungssaison von potenziell drei Millio­nen PCR-Tests pro Woche aus, die angefragt werden könnten.

Alleine die durchschnittlichen ARE der vergangenen vier Jahre in den Kalenderwochen 38 bis 52 würden wöchentliche Kapazitäten von drei bis fünf Millionen Tests erfordern (bei Testung aller ARE), so das RKI.

Laut RKI ist seitens der niedergelassenen Ärzte ein SARS-CoV-2-Test durchzuführen, wenn mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

  • Schwere respiratorische Symptome (bspw. durch akute Bronchitis oder Pneumonie, Atemnot oder Fieber),
  • Akute Hypo- oder Anosmie bzw. Hypo- oder Ageusie (Störung des Geruchs- und Geschmackssinns),
  • Ungeklärte Erkrankungssymptome und Kontakt (KP1) mit einem bestätigten COVID-19-Fall oder
  • Akute respiratorische Symptome jeder Schwere und eins der folgenden Kriterien: Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis, Krankenhaus, erhöhte Expositionswahrscheinlichkeit, Kontakt im Haushalt oder zu einem Cluster von Personen mit akuter ARE ungeklärter Ursache und eine erhöhte COVID-19 7-Tages-Inzidenz (> 35/100.000 Einwohner) im Landkreis, während des Zeitraums der Symptomatik bestand die Möglichkeit (Expositionssetting) einer Weiterver­breitung an viele weitere Personen, weiterhin enger Kontakt zu vielen Menschen oder zu vulnerablen Risikopatienten, klinische Verschlechterung bei bestehender Symptomatik.
© aha/aerzteblatt.de
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Avatar #672734
isnydoc
am Freitag, 6. November 2020, 11:17

Solche "akademischen Scharmützel" erlebt man ansatzweise

auch in Diskussionen nach Vorträgen auf einem Kongress ... aber dort ist leider die Zeit immer sehr begrenzt, allerdings geht es dort dann nicht unter Tarnkappen-Pseudonym. Die unterschiedlichen Philosophien lassen sich ja hier gut studieren!
Avatar #745246
Andre B.
am Freitag, 6. November 2020, 09:22

@wilhem - Na es geht voran - Prima!

Diese Nachricht versüßt mir tatsächlich den Tag und ich freue mich sehr darüber, das Sie endlich selbstständig zu dieser Erkenntnis gelangen konnten!

Ihnen auch alles Gute!
Avatar #760158
wilhem
am Freitag, 6. November 2020, 09:17

Auch gut

ich denke, die Leser können sich Ihre Meinung bilden hier im Forum...beste Grüße!
Avatar #745246
Andre B.
am Freitag, 6. November 2020, 09:13

@whilhem - Ihr Kleinkrieg 2.0? Doch nicht mit mir!

Es ist doch durchaus legitim zu versuchen, die Handlungen einer Instution zu interpretieren, aber trotzdem gleichzeitig zu kritisieren, das Sie MEINE Aussagen falsch interpretieren und schlimmer noch dann einfach versuchen umzudeuten.

Solang keine Nachweise für eine bestimmte Aussage vorliegen, die auch jeder für sich nachvollziehen kann, so bleiben es letztendlich doch nur "vermeindliche" Tatsachen oder Einzelmeinungen. Dies gilt für eine Tageszeitung genauso wie für jede Einzelperson.
Avatar #760158
wilhem
am Freitag, 6. November 2020, 08:54

@Andre B.

Sie interpretieren, ich habe Sie richtig zitiert " Das angebliche Interview". Fakt ist, das Interview gibt es und ist erschienen. Und Sie interpretieren, in dem Sie der Uni Bonn unterstellen, sich Zitat von Ohnen Andre B. "sich von etwas rein waschen zu müssen". Belegen Sie bitte diese Aussage mit einer Quelle? Danke!
Avatar #745246
Andre B.
am Freitag, 6. November 2020, 08:46

@wilhem - ...

Bitte hören Sie damit auf wieder Dinge nur zu interpretieren, anstatt mehr bei den Fakten zu bleiben! Und wo soll da eigentlich die Logik sein, wenn ich mehrfach nach einem Link zum Artikel frage, aber auch gleichzeitig behaupten soll dieser wäre grundsätzlich gar nicht existent. Die Uni Bonn verspürt anscheinend ein dringendes Verlangen danach sich von etwas rein waschen zu müssen.

Weiter verwende ich kein Google und ich habe nicht versucht dazustellen, das es den Beitrag nicht gibt, sondern das er NICHT verlinkt ist, wenn man sich schon auf den Inhalt dessen bezieht und als Kernaussage des eigenen Artikels deklariert.
Avatar #760158
wilhem
am Freitag, 6. November 2020, 08:26

Überhaupt nicht seltsam

Das ist eine Onlne-Presseschau, wie sie sehen auf der Seite, das ist ein übliches Vorgehen, um zu zeigen wo die Uni Bonn oder deren Mitarbeiter in der Presse zitiert werden...

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/streeck-coronavirus-querdenker-interview-1.5099644?reduced=true
Erst sagen Sie finden den Text nicht, der so einfach per google zu finden ist, das Sie kein SZ-Abo besitzen, ist nun mal so. Aber es typisch, dass Sie jetzt wieder an Antworten herummäkeln, wo Sie doch darstellen wollten, dass es den Beitrag in der SZ überhaupt nicht gibt....als Sie schrieben "Das angebliche Interview mit der SZ ist ebenfalls nicht verlinkt"
Avatar #745246
Andre B.
am Freitag, 6. November 2020, 08:21

@Julian Haegele - Na ein Glück das wir Sie haben

Warum sollte ich nach einem Link dazu fragen, aber trotzdem eigentlich nicht am Inhalt des Interviews interessiert sein? Ob es dafür jedoch nötig sein sollte seine persönlichen Daten mit der SZ zu teilen, das bezweifle ich aber dennoch stark.
Avatar #745246
Andre B.
am Freitag, 6. November 2020, 08:10

Seltsame Sitten

Eine Universität zitiert eine Pressemeldung und zitiert dann dazu einen Ihrer Mitarbeiter aus einem Zeitungartikel, der aber auch nur einen weiteren NICHT verlinkten Artikel aus einer wieder anderen Zeitung dafür aufgreitft. Hm ...... wirklich sehr ungewöhnliche Abläufe.

Desweiteren steht in dem von Ihnen zitieren Auszug SAISONALE Grippe und nicht "DAS Grippevirus". Das Sars-Cov-2 also 4 x ebenfalls gefährlicher ist als eine pandemische Influenza, davon war ja anscheinend nie die Rede, aber daraus wurde dann trotzdem einfach "DAS "eine" Grippevirus" gemacht.

Können Sie die Adresse des vollständigen Artikels bitte hier verlinken oder woher stammt denn der von Ihnen zitierte Text?
Avatar #760158
wilhem
am Freitag, 6. November 2020, 08:01

Interview Süddeutsche

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/streeck-coronavirus-querdenker-interview-1.5099644?reduced=true

Wo genau lagen Sie schon einmal falsch?
Zu Beginn der Pandemie habe ich wie viele
andere Fachleute auch den Nutzen der
Masken nicht gesehen. Als Virologe war
für mich klar, dass man FFP2- oder
FFP3-Maskeniragen muss, um Viren fernzuhalten. Dass Alltagsmasken bei SarsCoV-2 etwas bringen, hat erst die weitere
Forschung gezeigt. Und im Januar hatte
ich mal gepostet, das Virus sei nicht so gefährlich wie die saisonale Grippe - viele
Kollegen sahen das damals ähnlich. Da habe ich mich klar getäuscht. Aber ich stehe
dazu, ich h
Avatar #748250
Julian_Haegele
am Freitag, 6. November 2020, 07:59

Eine einfache Suche

Googlen hilft, wenn man es denn wahrhaben möchte: Streeck SZ Interview, erstes Ergebnis:

Hier die entscheidende Sequenz:

Frage SZ: Wo genau lagen Sie schon einmal falsch?

Antwort Prof. Streck:
Zu Beginn der Pandemie habe ich wie viele andere Fachleute auch den Nutzen der Masken nicht gesehen. Als Virologe war für mich klar, dass man FFP2- oder FFP3-Masken tragen muss, um Viren fernzuhalten. Dass Alltagsmasken bei Sars-CoV-2 etwas bringen, hat erst die weitere Forschung gezeigt. Und im Januar hatte ich mal gepostet, das Virus sei nicht so gefährlich wie die saisonale Grippe - viele Kollegen sahen das damals ähnlich. Da habe ich mich klar getäuscht. Aber ich stehe dazu, ich habe den Tweet auch nicht gelöscht.

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/streeck-coronavirus-querdenker-interview-1.5099644?_gl=1*sooamw*_ga*ZEZuR3ZFWkRsaGhKV3praTN2NzhmLWZlMi1pbk5sdFBOeFpoU0l1QTFRZnJNcVFJNktXcm11NExXVWp2ZkxFRg..

Ist hinter der Paywall, man es es aber im Rahmen eines kostenlosen Probeabos lesen, wenn man denn an mehr als der Bestätigung der eigenen Vorstellung interessiert ist und Größe wie ein Prof. Streeck hat.
Avatar #760158
wilhem
am Freitag, 6. November 2020, 07:44

Uni Bon zitiert Fuldaer Zeitung

https://www.uni-bonn.de/die-universitaet/informationsquellen/presseschau
Avatar #745246
Andre B.
am Freitag, 6. November 2020, 07:30

@wilhem - Bitte eine Quelle dazu

In dem von Ihnen erneut verlinkten ursprünglichen Artikel, istr außer dem Hinweis auf ein "Gespräch" mit der SZ nichts weiter ersichtlich. Wenn Sie einen Link zum Statement der Universiät Bonn hier teilen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Avatar #760158
wilhem
am Freitag, 6. November 2020, 07:18

Die Uni Bonn, an der Streeck arbeitet, hat die Zitat auch gebracht, kann so falsch nicht sein

https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/corona-virologe-hendrik-streeck-covid19-fehler-infektionen-zahlen-fehleinschaetzungen-bonn-90089080.html
Avatar #745246
Andre B.
am Freitag, 6. November 2020, 00:46

@isnydoc - Sie sind zu leicht zu überzeugen

"Was hilft, sind Einsichten wie diese von H. Streeck"

Nun ..... was hilft sind tiefergehende Recherchen anzustellen und Nachweise anzubieten Herr isnydoc!

Der Aufhänger der Fuldaer Zeitung beründet sich auf ein "Gespräch", was Herr Prof. Streeck mit der SZ geführt haben soll. Ich habe lange gesucht und NICHTS gefunden wo Herr Prof. Streeck ähnliche Dinge gesagt hätte wie:

"In dem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung gestand Hendrik Streeck ein, in den zurückliegenden Monaten auch Fehleinschätzungen abgegeben zu haben. So sei er zu Beginn der Corona-Pandemie nicht vom Nutzen der Masken überzeugt gewesen. Zudem habe er anfangs das Coronavirus für weniger gefährlich gehalten als das Grippevirus. „Da habe ich mich klar getäuscht“, gab der Virologe zu".

Das angebliche Interview mit der SZ ist ebenfalls nicht verlinkt und wie schon erwähnt auch sonst nicht von mir aufzufinden. Desweiteren schätze ich Herrn Streeck als fachlich ausreichend kompetent ein, um so völlig undifferenzierte medizinsche Definitionen wie "DAS Grippevirus(?!)" ausdrücklich nicht zu verwenden.

Das Interview was die Fuldaer Zeitung selbst mit Ihm geführt hat ist von Ende August, enthält KEINE dieser vermeindlichen Zitate und wurde am 14.10.20 einfach mal ERNEUT online veröffentlicht >>> https://www.fuldaerzeitung.de/panorama/coronavirus-hendrik-streeck-ampelsystem-neuinfektionen-virologe-bonn-covid19-heinsberg-studie-90033150.html

Zitat aus einer Anmerkung unter dem Interview:

"Das Interview mit Virologen, Professor Dr. Hendrik Streeck, wurde am Ende August 2020 von mehreren Redakteuren der Fuldaer Zeitung geführt. Das Interview ist am 29. August 2020 in der gedruckten Fuldaer Zeitung erschienen und am 30 August 2020 in einer leicht gekürzten Version online auf fuldaerzeitung.de."
Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Donnerstag, 5. November 2020, 00:19

Ungereimtheiten nur für epidemiologische Laien und Verschwörungstheoretiker

Ja, es gibt eine Diskrepanz zwischen den Sars-CoV-2 Meldedaten im Sommer und den Daten des Influenzasentinels, hier z.B. auch gut zu sehen:
https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_Deutschland/Statistik#Testkapazitäten,_durchgeführte_Tests_und_Anteil_positiver_Ergebnisse

Die Arbeitsgemeinschaft Influenza hatte in ihrem Sentinel einige wenige positive Proben in der 12.-15. KW sowie seit der 39.KW, dazwischen waren die Nachweise alle negativ.

Dazu einige kleine Modellrechnungen: In der KW 13-15 hatten wir ca. 35 000 Meldefälle/Woche, wenn wir bei einer Positivrate von 8% schätzen, dass die wirkliche Zahl der Infektionen sieben mal höher war, dann kommen wir auf ca. 245 000 Infektionen. Wenn wir annehmen, dass ein positiver Virusnachweis für ca. 2 Wochen möglich ist, dann können in dieser Zeit ca. 500 000 Menschen zeitgleich mit nachweisbarer Virus-RNA herumgelaufen sein (im Sinne einer Punktprävalenz). Das würde ca. 1/160 aller Einwohner Deutschlands bedeuten. Wenn wir dagegen auf die AGI-Zahlen schauen, dort werden in Sentinelpraxen repräsentativ Proben von Menschen mit respiratorischen Beschwerden genommen. Angenommen, die Vortestwahrscheinlichkeit ist hier etwa 10x höher als in der Normalbevölkerung, dann könnte beim AGI-Sentinel 1/16 der Proben positiv auf Sars-CoV-2 reagieren. 1/16 wären ca. 6,25%, in den Pikwochen im März/April waren knapp 5% positiv (in der Grafik lässt sich das nicht genau ablesen, wer es genauer wissen will, braucht die Rohdaten).

In der Zwischenzeit (16.-37.KW) kann man vereinfachend annehmen, wir hatten in der Woche etwa 5000 Meldefälle bei einer Positivrate von 1%. Wenn wir den gleichen Maßstab wie oben anwenden, allerdings wegen der niedrigeren Positivrate die Dunkelziffer auf zwei begrenzen, dann gab es in dieser Zeit ca. 10 000 Neuinfektionen pro Woche, Bei einer Nachweisdauer von 2 Wochen dürfte zu einem beliebigen Zeitpunkt die Zahl der Menschen mit nachweisbarer Virus-RNA bei ca. 20 000 gelegen haben. Dies entspricht einer möglichen Punktprävalenz von einem auf 4000 Menschen. Wenn wir weithin berücksichtigen, dass im Sommer eher junge Leute betroffen waren, die nur eine geringe Symptomatik entwickelten und Arztbesuche eher unwahrscheinlich waren, dürfte beim AGI-Sentinel in dieser Zeit keine zusätzliche Selektion in Bezug auf Sars-CoV-2 stattgefunden haben. Dann stehen knapp 3000 negative Proben beim AGI-Sentinel einer Vortestwahrscheinlichkeit von ca. 1:4000 gegenüber, also kein großer Widerspruch.

Die Pointe des Ganzen besteht darin, dass Teststrategie für die Routinediagnostik risikobasiert ist, das Ziel dieser Teststrategie ist eine möglichst hohe Vortestwahrscheinlichkeit. Die Positivrate ist deshalb immer deutlich höher als die Punktprävalenz und die Inzidenz in der Gesamtbevölkerung. Das AGI-Sentinel ist dagegen ein repräsentativer Querschnitt mit einem möglichst geringen systematischen Fehler (der sich nicht ganz vermeiden lässt, da Patienten mit ARE-Symptomatik überwacht werden). In der ersten Näherung sollten Positivrate und Punktprävalenz übereinstimmen und in der gleichen Größenordnung wie die Inzidenz liegen.
Bei meinen Modellrechnungen habe ich versucht, die vorhandenen Zahlen über die Punktprävalenz miteinander vergleichbar zu machen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Prävalenz

Positivraten aus einer risikobasierten Teststrategie unkritisch mit einem repräsentativen Querschnitt zu vergleichen, ist ein klassischer Apfel-Birnen-Vergleich und welch ein Wunder, es ist tatsächlich ein Unterschied feststellbar. Wenn Andre B. andeutet, seine Modellrechnung kommt von einer Person, die beruflich damit zu tun hat, dann ist der Wunsch nach Anonymität dieser Person durchaus nachvollziehbar. Niemand möchte sich in der Öffentlichkeit der Blamage eines Apfel-Birnen-Vergleichs ausgesetzt sehen.
Avatar #672734
isnydoc
am Mittwoch, 4. November 2020, 10:02

Was hilft, sind Einsichten wie diese von H. Streeck

"Grundsätzlich wünsche sich Streeck, dass etwas Ruhe in die Diskussion um Corona reinkomme und das Thema nicht mehr so im Vordergrund stehe. „Das, glaube ich, würde allen guttun“, sagte der Wissenschaftler. "
Er hält sich ja gerne im Hintergrund auf ... bewegen wir uns auf einen Abgrund zu?
Was sagt Ihre Philosophie Andre B.?
https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/corona-virologe-hendrik-streeck-covid19-fehler-infektionen-zahlen-fehleinschaetzungen-bonn-90089080.html
Avatar #759489
MITDENKER
am Mittwoch, 4. November 2020, 09:57

Wieso dauernd Anmerkungen vonwegen "Tarnkappe"?

Ist schon auffällig, dass isnydoc den - ihn offenbar nervenden - Andre B. permanent nach seiner Klaridentität fragt. Was will er mit dieser Info eigentlich anfangen?
Das Ärzteblatt wird schon gute Gründe dafür haben, das hier so zu machen.
Offenbar will isnydoc, dass es Andre B. so geht wie z.B. kritischen Amtsärzten:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/kritischer-aichacher-gesundheitsamtschef-wird-ans-lgl-entsandt,SFHUT1M

Wie wir sehen, kann man locker mit Klarnamen Millionen von Toten prognostizieren oder noch mehr drastische Massnahmen fordern; wer jedoch kritisiert oder beruhigen will muß um seinen Job fürchten.
Dr. Reinhardt hätte - bei Lanz - besser auch mit Maske und Pseudonym seine maskenkritischen Beiträge zum Besten gegeben.
Avatar #745246
Andre B.
am Mittwoch, 4. November 2020, 03:12

@isndoc - Das hilft uns die Philosophie weiter

»Das Großartige an der Aufklärung bestand ja von Anfang an darin, dass rationale Argumente ihren Wert unabhängig davon haben, wer sie äußert.« — Philosoph Slavoj Žižek (2016) —

"Slavoj Žižek [ˈʒiʒɛk] (* 21. März 1949 in Ljubljana, SFRJ) ist ein aus Slowenien stammender Philosoph, Kulturkritiker und Theoretiker der lacanianischen Psychoanalyse. Žižek ist einer der populärsten Philosophen der Gegenwart, der weltweit rezipiert wird. Er hat über 60 Bücher verfasst, die in über 40 Sprachen übersetzt worden sind. Bekannt geworden ist er durch seine Übertragung und Weiterentwicklung der Psychoanalyse Jacques Lacans in das Feld der Populärkultur, Gesellschaftskritik und Kapitalismuskritik. Sein Werk steht in der Tradition von Hegel, Marx und Lacan.

Slavoj Žižek ist Professor am Institut für Philosophie der Universität Ljubljana und internationaler Direktor des renommierten Birkbeck Institute for the Humanities an der University of London."

>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Slavoj_%C5%BDi%C5%BEek
Avatar #672734
isnydoc
am Mittwoch, 4. November 2020, 01:56

Welche Gründe gibt es denn bei Ihnen

dass Sie anonym bleiben möchten Andre B.?
Ich hatte schon mal Vermutungen bezüglich Ihrer Tarnkappe geäussert, Sie erinnern sich vermutlich ...
Avatar #745246
Andre B.
am Mittwoch, 4. November 2020, 00:41

Massive Ungereimtheiten bei PCR-Tests schon im Sommer beobachtbar

Die verwendeten Daten und angestellten Berechnungen dürfen natürlich sehr gerne auf Ihre Richtigkeit hin überprüft werden!

Ich zitiere dazu einen Autor, der jedoch aus beruflichen Gründen gern anonym bleiben möchte:

"Erhebliche Ungereimtheiten bei den PCR- Tests für SARS-CoV2 ergaben sich schon im vergangenen Sommer, wenn man auf die Zahlen des RKIs und der anderen Institute zurückblickt. Laut Aussagen des RKI wurden im Rahmen der Arbeitsgruppe „Influenza“ zwischen der KW16 und KW36 insgesamt 2960 Sentinel- Proben detektiert, ohne SARS-CoV2 nachzuweisen (siehe jeweils Seite 1 des Influenza- Wochenberichts zur KW 16 und des Influenza- Monatsbericht zur KW 36). Dieser Sachverhalt wurde gelegentlich auch schon von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi am Rande erwähnt. In diesem Zeitraum ergaben die PCR- Tests der restlichen Institute einen Durchseuchungsgrad von ungefähr 1% aller Getesteten.

Hätte man in Deutschland in dieser Periode wirklich einen Durchseuchungsgrad von 1% mit SARS-CoV2 in der Bevölkerung, so hätte man beim RKI eine Anzahl positiver Tests um die 30 zu erwarten, aber nicht 0. Die Wahrscheinlichkeit bei einem Durchseuchungsgrad von 1% in keiner der 2960 Proben SARS-CoV2 nachzuweisen beträgt:

(1 – 0,01)^2960 = 0,99^2960 = 1,2028*10^-13.

Dies ist eine extreme kleine Zahl. Vergleicht man diese Zahl mit der Wahrscheinlichkeit 1/13.983.816 = 7,15*10^-8 bei einem Lotto- Spiel (6 aus 49) sechs „Richtige“ anzukreuzen, so ergibt sich:

Bei einem Durchseuchungsgrad von 1% ist es 600 000 mal wahrscheinlicher einen Sechser im Lotto zu haben, als in keiner der 2960 Sentinel- Proben kein SARS-CoV-2 nachzuweisen.

Aufgrund dieser 2960 Proben ohne SARS-CoV2 Nachweis und der daraus resultierenden extrem kleinen Wahrscheinlichkeit kann ich nur schlussfolgern: Das RKI benutzt im Rahmen der Arbeitsgruppe „Influenza“ zum Nachweis von SARS-CoV2 einen anderen Test mit einer viel zu kleinen Sensitivität und/oder die PCR- Tests in allen anderen Instituten haben eine viel zu hohe falsch- positiv Fehlerrate mit zu großen Fallzahlen und einem daraus resultierenden zu großen Durchseuchungsgrad. Vielleicht würde sich das Problem „Corona“ durch eine weltweite Standardisierung des SARS-CoV2- Test, so wie er von der RKI Arbeitsgruppe „Influenza“ durchgeführt wird, in Luft auflösen."
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