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Ausland

Mutierte Form des Coronavirus in Dänemark entdeckt

Donnerstag, 5. November 2020

/picture alliance, imageBROKER, Jurgen & Christine Sohns, FLPA

Kopenhagen – Nach Coronaausbrüchen in mehreren Zuchtbetrieben hat Dänemark die Tötung aller Nerze in dem Land angekündigt. Bei den Tieren sei zum Teil eine mutierte Form des Virus SARS-CoV-2 gefunden worden, die auch auf den Menschen übertragbar sei, sagte Regierungschefin Mette Frederiksen gestern.

„Es ist notwendig, alle Nerze zu keulen“, fügte sie hinzu. Es bestehe das Risiko, dass das mutierte Virus künftige Impfungen unwirksam machen könnte. Die Tötung der Tiere solle „so bald wie möglich“ beginnen, sagte der dänische Polizeichef Thorkild Fogde.

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Er räumte jedoch ein, dass dies bei 15 bis 17 Millionen Nerzen in mehr als tausend Far­men „ein sehr großes Unterfangen“ sei. Dänemark ist der weltweit größte Exporteur von Nerzfellen.

Das Coronavirus wurde in 207 Nerzfarmen nachgewiesen, in einigen Fällen in einer mu­tierten Version. Zwölf Menschen haben sich den Angaben zufolge bereits mit der neuarti­gen Form des Virus angesteckt.

Die Gesundheitsbehörden stellten fest, dass vor allem das mutierte Virus sich nicht in gleichem Maße durch Antikörper hemmen lässt wie seine ursprüngliche Form. Damit stelle es eine besondere Bedrohung dar, betonte Gesundheitsminister Magnus Heunicke. © afp/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #745246
Andre B.
am Freitag, 6. November 2020, 01:02

Die Mutation ein(als) Highlight?

Bis September waren bereits etwa 12000 Mutationen von Sars-Cov-2 katalogisiert!

>>> https://www.spektrum.de/news/das-coronavirus-mutiert-wie-gefaehrlich-ist-das/1768398
Avatar #789658
2haeschen
am Donnerstag, 5. November 2020, 22:20

Wahnsinn ...

Kann man dieses Szenario für andere Tierarten denn ausschließen?
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