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Mehr psychische Belastungen durch Coronakrise

Montag, 9. November 2020

/twinsterphoto, stock.adobe.com

Berlin – Die Belastungen durch die Coronakrise steigen: Zu diesem Ergebnis kommt eine forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums und des Forschungsinstituts IZA, die der Welt am Sonntag vorliegt.

Demzufolge fühlen sich fast 70 Prozent der Befragten emotional belastet, weil sie sich um die Gesundheit von Angehörigen sorgen. 55 Prozent erklärten, sie litten unter der Un­sicherheit, wie es in den kommenden Monaten weitergeht.

Auch die Einschränkungen des Handlungsspielraums, der Verlust sozialer Kontakte und Sorgen um die eigene Gesundheit belasten einen großen Teil der Bevölkerung, hieß es. 15 Prozent nannten finanzielle Schwierigkeiten als Bürde.

Die fehlende Trennung von Arbeit und Privatleben im Homeoffice bezeichnete etwa jeder Zehnte als Belastung. Das Meinungsforschungsinstitut befragte den Angaben zufolge 1.000 Erwachsene, bevor der „Lockdown light“ in Kraft war.

Eine Auswertung der AOK unter 26,5 Millionen Versicherten für die Zeitung zeigt zudem, dass die Rolle psychischer Erkrankungen wächst. So waren sie in den ersten neun Mona­ten dieses Jahres für 16,4 Prozent der Krankheitstage verantwortlich. Im Vorjahr waren es noch 15,8 Prozent.

Auch andere Krankenkassen verzeichnen Zuwächse des Anteils der Depressionen und Angstzustände bei insgesamt fallenden Krankheitsständen während der Coronakrise, hieß es. Nach Einschätzung von Versicherungsvertretern könnte Corona mittelfristig dazu bei­tragen, dass mehr Menschen wegen psychischer Probleme berufsunfähig werden. © kna/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #113003
Claus-F-Dieterle
am Mittwoch, 11. November 2020, 23:56

Sorgen, Depressionen...

Ärzte, Medikamente, Pychotherapie, Selbsthilfegruppen usw., vergessen Sie aber Jesus Christus nicht. ER spricht in Matthäus 11,28:
"Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt, Ich will euch erquicken."
Jesus Christus kann Wunder vollbringen (Psalm 77,15), aber auch durch Ärzte, andere Therapeuten und Medikamente handeln.
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