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Medizin

SARS-CoV-2: Impfstoff von Biontech/Pfizer verhindert in Phase-3-Studie mehr als 90 % der bestätigten Infektionen

Montag, 9. November 2020

/picture alliance, Flashpic, Jens Krick

Bonn/New York – Der vom deutschen Hersteller Biontech entwickelte und zusammen mit dem US-Konzern Pfizer klinisch geprüfte Impfstoff BNT162b2 hat in einer Phase-3-Studie offenbar eine gute Schutzwirkung erzielt, ohne dass es zu schweren Komplika­tionen kam, wie die jetzt bekannt gegebenen Zwischenergebnisse der laufenden Studie zeigen. Die Firmen wollen sich um eine baldige Zulassung bemühen.

Die klinische Phase-3-Studie war am 27. Juli an weltweit 154 Zentren (deutsche Betei­li­gung: Berlin, Essen, Frankfurt/Main, Hamburg, Stuhr bei Bremen) begonnen wor­den. Ur­sprünglich waren 30.000 gesunde Erwachsene geplant. Inzwischen wurde die Zahl auf etwa 44.000 Personen erhöht.

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Dabei wurden nach Mitteilung der Hersteller zusätzlich weitere Bevölkerungsgruppen einbezogen einschließlich Personen im Alter von 12 Jahren und Personen, die mit dem HI-Virus, dem Hepatitis C-Virus oder dem Hepatitis B-Virus infiziert sind.

Zu den Einschluss­­­­kriterien gehörte ein überdurchschnittliches Risiko auf eine COVID-19-Infektion, sei es durch die Nutzung von Massentransportmittel, durch andere „relevante demografische Daten“ oder durch eine Exposition mit Infizierten am Arbeitsplatz, ge­meint sind Beschäftigte im Gesundheitswesen „an vorderster Front“.

Die Teilnehmer wurden auf eine Behandlung mit BNT162b2 oder Placebo randomisiert. Die Studie war doppelblind, auch die Prüfärzte wussten nicht, ob die Spritze den Impf­stoff enthielt. Die Impfung bestand aus 2 Injektionen im Abstand von 21 Tagen.

Die entschei­denden Endpunkte waren die Verträglichkeit/Sicherheit des Impfstoffs und die Effektivität. Die Effektivität wurde durch die Zahl der bestätigten Infektionen mit SARS-CoV-2 bewertet, wobei alle Infektionen gezählt wurden, die später als 7 Tage nach der zweiten Impfdosis auftraten.

Knapp 40.000 Probanden haben zweite Dosis erhalten

Eine Zwischenauswertung vom 8. November umfasste 43.538 Teilnehmer, von denen 38.955 die zweite Dosis des Impfstoffkandidaten erhalten haben. Die Zwischenauswer­tung wurde nach Rücksprache mit der US-Arzneimittelbehörde FDA für den Zeitpunkt festgelegt, an dem 94 bestätigte Erkrankungen aufgetreten sind.

Nach den jetzt vorgestellten Ergebnissen sind die meisten Fälle im Placeboarm der Stu­die aufgetreten. Laut dem Hersteller liegt die Effektivität bei mehr als 90 %. Genauere Angaben werden nicht gemacht. Angesichts der Teilnehmerzahl dürfte das Ergebnis je­doch signifikant sein.

Eine Effektivität von mehr als 90 % spricht für eine hohe Schutzwirkung ähnlich wie bei Masern, Mumps und Röteln, wo 93 bis 99 % der geimpften eine protektive Immunität erreichen.

Die Effektivität der saisonalen Grippeimpfung ist (selbst in einem Jahr mit einer guten Übereinstimmung mit den kursierenden Virusstämmen) wesentlich geringer. Abzuwarten bleibt, wie die Ergebnisse in den einzelnen Altersgruppen sind. Im Alter nimmt die Er­folgs­rate wegen einer zunehmenden Immunseneszenz erfahrungsgemäß ab.

Der zweite wichtige Endpunkt ist die Verträglichkeit und die Sicherheit. Die Verträglich­keit ist eine Voraussetzung für eine hohe Akzeptanz in Bevölkerungsgruppen, die wenig von einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu befürchten haben. Die Sicherheit, also die Abwe­sen­­heit von schweren, unter Umständen lebensgefährlichen Komplikationen ist Voraus­set­zung für eine Zulassung (außer bei Erkrankungen mit einer hohen Case-Fatality-Rate wie Ebola, zu denen Infektionen mit SARS-CoV-2 nicht gehören).

10 Impfstoffe in der der klinischen Prüfung der Phase 3

Laut der Pressemitteilung sind bei der Zwischenanalyse keine ernsthaften Sicherheits­be­denken beobachtet worden. Ob dies tatsächlich der Fall ist, bleibt abzuwarten. Der Her­steller steht im Wettbewerb mit zahlreichen anderen Firmen. Dies könnte sich auf die Dar­stellung der Ergebnisse auswirken. Laut der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) be­finden sich derzeit 47 Impfstoffe in der klinischen Prüfung, davon 10 in der Phase 3.

Vorsicht ist sicherlich geboten, da BNT162b2 zu einer neuen Gruppe von Impfstoffen ge­hört, die bisher klinisch nicht im Einsatz sind. Die Vakzine besteht aus einer modifi­zierten Boten-RNA, die den Bauplan für das Spike-Protein des Virus enthält. Die Produk­tion des eigentlichen Impfstoffs sollen nach einer intramuskulären Injektion die Zellen des men­schlichen Körpers übernehmen. Damit die Boten-RNA diese Zellen erreicht, ist sie in Lipid-Nanopartikel verpackt.

Intramuskuläre Injektionen führen erfahrungsgemäß zu lokalen Reaktionen an der Injek­tionsstelle, die in Schmerzen oder einer Verhärtung des Gewebes bestehen können. Die Immunreaktion, sprich die Generierung von Antikörper bildenden B-Zellen und unter­stüt­zenden T-Zellen, kann mit Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Gelenk­schmerzen oder Kopfschmerzen einhergehen. Eine positive Voraussetzung könnte sein, dass BNT162b2 ohne ein Adjuvans auskommt.

Die Sicherheit eines Impfstoffes kann durch Reaktionen gefährdet werden, die durch die Antikörper selbst ausgelöst werden, wenn sie versehentlich gesunde Körperstrukturen angreifen. Bei einem Impfstoff gegen die Schweinegrippe Influenza A/H1N1 wurde über Fälle von Narkolepsie berichtet. Sie waren möglicherweise durch eine Antikörperreaktion gegen die Rezeptoren des Orexin-Hormons im Wachzentrum des Gehirns gerichtet.

Solche Reaktionen sind meistens selten, oft werden sie erst nach der Einführung des Impf­stoffes entdeckt. Sie könnten dann aber die Akzeptanz der Impfung in der Bevöl­ke­rung gefährden, die bei SARS-CoV-2 besonders wichtig ist.

Die Hersteller wollen die Studie weiter fortsetzen, bis 164 bestätigte COVID-19-Fälle auf­getreten sind. Zudem werde geprüft, in welchem Maß die Impfung nicht nur vor COVID-­19 schützt, sondern auch vor schweren Verläufen der Krankheit.

Impfstoff kann in kurzer Zeit in großer Menge hergestellt werden

Ein Vorteil des Impfstoffes ist, dass er innerhalb kurzer Zeit in größerer Menge hergestellt werden kann. Pfizer sieht sich in der Lage, bis Ende des Jahres bis zu 50 Millionen Impf­stoffdosen zu liefern. Im nächsten Jahr könnten bis zu 1,3 Milliarden Dosen hergestellt werden.

Die ersten Reaktionen der Experten waren durchgehend positiv. Der Infektiologe Gerd Fätkenheuer von der Uniklinik Köln sprach von „großartigen und vielversprechenden Daten“.

„Ich denke, das wird unseren Umgang mit der Pandemie entscheidend beeinflussen, und ich hoffe, dass rasch große Mengen des Impfstoffes zur Verfügung stehen werden.“ Bernd Salzberger vom Universitätsklinikum Regensburg rechnet mit einer baldigen Zulassung.

Allerdings geben Experten auch zu bedenken, dass die Daten zunächst nur aus einer Presse­mitteilung stammen und nicht aus einer wissenschaftlichen Publikation. So fehlten etwa Daten zum Schutzeffekt in bestimmten Altersgruppen.

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) sagte, die Ergebnisse zeigten, „dass dieser Impfstoff einen Unterschied macht“. Es freue ihn sehr, dass ein deutsches Unternehmen zu den ersten mit solchen Erfolgen zähle. Gleichwohl müssten natürlich weitere Erfah­rungen abgewartet werden. Das heiße noch nicht, dass morgen die Zulassung erfolgt.“

Wie lange die Arzneimittelbehörden für eine Bewertung brauchen, bleibt abzuwarten. Sowohl die FDA als auch die EMA haben für Anträge mit einer besonderen Dringlichkeit einen beschleunigten Zulassungsprozess.

Bei der EMA gibt es ein „Rolling-Review-Verfahren“, bei dem die Hersteller ihre Daten nach und nach einreichen, bevor sie einen kompletten Zulassungsantrag stellen. Das Ver­fahren hat neben Biontech auch das britisch-schwedische Unternehmen AstraZeneca bereits vor einiger Zeit für seinen Impfstoffkandidaten gestartet.

AstraZeneca hat bisher noch keine Phase-3-Daten veröffentlicht. Zum Zeitplan dafür lasse sich noch nichts sagen, teilte eine Sprecherin gegenüber den Nachrichtenagenturen mit. © rme/dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #748250
Julian_Haegele
am Donnerstag, 12. November 2020, 21:45

@ Ferdinand Wolfbeißer

Im Gegenteil, diese Behauptung fußt auf der nötigen Aufarbeitung der H1N1-Pandemie im Gesundheitsblatt 12/2010 (aktueller den je, da wird auch Herr Lanka zustimmen) und wird durch Herrn Lanka (u.a. auch) zu einer Verschwörung umgedeutet. Somit hat es nur mit Herrn Lanka zu tun. Und mit Ihnen, der diese Behauptung als Beleg reproduziert.

Herr Lanka ist ein Verschwörungstheoretiker, der z.B. die Existenz von Viren anzweifelt bzw. verneint, unter anderem die des HI-Virus, aber auch von Masern und natürlich auch des SARS-CoV-2. Das von Ihnen angeführte Traktat entwirft folgerichtig wiederum zumindest eine Betrugstheorie (beschuldigt wird Prof. Drosten) und (natürlich) die Theorie, dass diese Pandemie im Endeffekt nicht existiert. In geschliffenem Wissenschaftsdeutsch, das auf Laien beeindruckend wirken soll, aber natürlich ohne jeglichen Beweis für seine Thesen.

Er entwirft auch die Theorie (und hiermit sind wir wieder beim Ausgangspunkt), dass entsprechende Stellen (z.B. ÖGD, Virologen) den Umgang mit angeblichen Pandemien nach der nicht so gelungenen H1N1 Verschwörung (H1N1 gab es natürlich auch nicht) nun deutlich professioneller aufgezogen haben und führt als Beweis dieses Planes das Gesundheitsblatt 12/2010 an. Die Stichpunkte, die er dann als Zusammenfassung des Inhaltes angibt, sind so verzerrt und missverständlich wiedergegeben, dass sie scheinbar seine These der Verschwörung unterstützen. Ich empfehlen dringend die Lektüre dieses Gesundheitsblattes, mit dessen Inhalt sich seine Behauptungen nicht belegen lassen.

Herr Lanka wird zurecht von der Wissenschaft ignoriert. Sein Leugnen von humanpathogenen Viren ist hochgefährlich. Wer ihm glaubt, braucht ja z.B. auch keine Kondome mehr als Schutz vor dem HI-Virus. Sein Dr. rer. nat. erzeugt ferner eine Seriosität, die seine Behauptungen nicht haben.

Das seine Zeitschrift im Internet frei zugänglich ist, widerlegt in sehr schöner Weise schon einmal seine Behauptung, das Internet sei hier in Deutschland zensiert.

Ferner bedeutet Meinungsfreiheit, dass jeder im Rahmen der Legalität seine Meinung kundtun darf (ein Betrugsvorwurf ist da schon eine steile Ansage). Sie bedeutet nicht, dass diese Meinung von den anderen beklatscht oder für wahr gehalten werden muss; diese Ansicht der anderen muss ich dann auch akzeptieren und nicht als Unterdrückung, Zensur oder Beleidigung fehlinterpretieren.
Wenn ich mich also hinstelle und die Existenz von Corona oder einer relevanten Pandemie leugne, muss ich damit rechnen als Coronaleugner bezeichnet zu werden.
Wenn ich Diskussionen vom Zaun breche, die jenseits einer wissenschaftlichen Diskussionsbasis liegen, kann es passieren, dass mir das auch jemand sagt und eine Diskussion mit mir für sinnlos, ja Zeitverschwendung hält. Und nein, ein Recht auf Ausdiskutieren von jedem Schwachsinn mit allen gibt es nicht; jeder hat das Recht, eine Diskussion abzulehnen.
Wenn ich Verschwörungstheorien verbreite (s.o.), kann ich als ein Verschwörungstheoretiker bezeichnet werden. Das hat nichts mit Denunziation zu tun.
Wenn ich rassistische Dinge sage, muss ich damit leben, Rassist genannt zu werden.
Das Prinzip ist relativ einfach und gilt auch für alle hier in diesem Forum.
Avatar #764811
Mobitz
am Donnerstag, 12. November 2020, 14:26

Verschwörungstheorien

Da wurde ich offensichtlich falsch verstanden. Mit keinem Wort habe ich jemandem die Meinung verboten.
Es geht meiner Ansicht nach aber eine Gefahr, eben für die freie Meinungsäußerung, von bewusster Falschinformation auch auf dieser Internetseite aus.
Die öffentliche Meinung soll hier bewusst beeinflusst und die Wahrnehmung verzerrt werden. Damit werden Verschwörungstheorien salonfähig. Wir als Ärzte sollten uns dagegen positionieren und aufklärend tätig sein.
Posts wie die vorangegangenen sollten auf jeden Fall weiter möglich sein. Sie sollten aber durch einen Kommentar als wissenschaftlich strittig oder widerlegt gegenzeichnet werden. Dann evtl. auch mit einem Angebot wo man sich seriöse Informationen zu den Themen einholen kann.
Es gehört eben auch zum Recht auf freie Meinungsäußerung dazu, dass jemand sagen darf, und meiner Ansicht nach sogar sagen muss: "Was Sie da posten stimmt so nicht und ist irreführend."
Avatar #666661
Koschi
am Donnerstag, 12. November 2020, 12:46

Recht auf freie Meinungsäußerung

Lieber Herr Mobitz,
auch wenn Sie mit den Darstellungen einzelner Kommentatoren hier nicht einverstanden sind, haben Sie nicht das Recht jemanden das Wort zu verbieten. Auch das Denunzieren als Verschwörungstheorien trägt nicht zum Diskurs bei. Sie können versuchen, mit sachlichen Argumenten dagegen vorzugehen, auch wenn zugegeben es bei einigen Usern schwer fällt. So funktionier die Demokratie. Oder wünschen Sie sich eine Zensur-Stab für Wahrheit?
Avatar #764811
Mobitz
am Donnerstag, 12. November 2020, 11:02

Verschwörungstheorien

Auch hier wieder schöne Beispiele, q.e.d an die Redaktion.
Wenn man diese Kommentarspalte aus der Sichte eines Laien liest ist es meiner Ansicht nach erneut deutlich schwerer geworden zwischen Fakt und Fiktion zu unterscheiden.
Ein beliebtes Stilmittel ist hier das Einstreuen von Falschinformationen unter größere Anzahl seriöser Artikel um den Anschein einer allgemeinen Seriosität zu erwirken. Hierdurch wird es schon für fachkundige deutlich erschwert den Überblick zu behalten.
Das Zuweisen von einfachen schwarz/weiß Positionen zu Gesprächspartnern, jemand sei zum Beispiel „für“ oder „gegen“ oder „stünde hinter“ einer Person/Firma/religiösen Gruppe, wird gerne genutzt um eine spätere Distanzierung des Einsortierten als umschwenken zur eigenen, verdrehten Wirklichkeit umdeuten zu können.
Der Spagat zwischen dem Zulassen konstruktiver Meinungsäußerung und der Verhinderung bewusster Falschinformation ist schwierig, dessen muss man sich zweifellos bewusst sein.
Das Ärzteblatt muss jedoch im eigenen Interesse mehr tun um hier zu regulieren und aufzuklären.
Avatar #748578
Ferdinand Wolfbeißer
am Donnerstag, 12. November 2020, 09:52

@Julian Haegele

Es geht hier nicht um die Ansichten von Stefan Lanka, sondern um dessen Anmerkung, dass von einer Gruppe ein Papier für besseres Gelingen von Pandemien verfasst worden sein soll.
Avatar #745246
Andre B.
am Donnerstag, 12. November 2020, 02:14

Ärzte o. Grenzen forden Einsicht in Corona-Verträge mit Pharmaunternehmen

Dazu berichtet heute "aerztezeitung.de":

»Milliardenschwere Finanzhilfen aus dem Steuersäckel für Corona-Impfstoffprojekte, aber keine Transparenz über Vorverträge und Lizenzvergaben? Der pharmakritische Verein „Ärzte ohne Grenzen“ fordert jetzt volle öffentliche Einsicht in die Konditionen solcher Vorverträge. Zudem müssten Regierungen darauf drängen – und Investitionen an die Bedingung knüpfen –, dass die Hersteller Auskunft über „alle Lizenzvereinbarungen für Impfstoffe sowie die Kosten und Daten klinischer Studien“ geben. Mit Lizenzvereinbarungen ist etwa gemeint, Generikaunternehmen zu erlauben, den Impfstoff des Lizenzgebers unter bestimmten Bedingungen für ärmere Länder zu produzieren und günstiger abzugeben.

Solange man nicht wisse, „was diese Verträge und Vereinbarungen beinhalten, wird die Pharmaindustrie weiterhin die Macht haben, darüber zu entscheiden, wer Zugang zu den Impfstoffen bekommt und zu welchem Preis“, befürchtet Kate Elder, Impfstoff-Expertin der internationalen Hilfsorganisation.

Exemplarisch wird in einer Mitteilung vom Mittwoch eine öffentlich bekannt gewordene Lizenzvereinbarung zwischen AstraZeneca und einer brasilianischen Forschungseinrichtung angeführt. Danach soll sich der schwedisch-britische Konzern, wie es wortwörtlich heißt, „die Möglichkeit vertraglich vorbehalten“ haben, „die Pandemie bereits im Juli 2021 für ‚beendet‘ zu erklären, um ab diesem Zeitpunkt von Regierungen und anderen Käufern hohe Preise für einen Impfstoff verlangen zu können“. Und das, obwohl deren Impfstoffentwicklung laut Ärzte ohne Grenzen „vollständig von der Öffentlichkeit finanziert“ worden sei.

Wie es weiter heißt, seien die sechs bekanntesten Projekte zur klinischen Entwicklung und industriellen Produktion einer SARS-CoV-2-Vakzine bisher mit mehr als 12 Milliarden Dollar von der öffentlichen Hand gefördert worden; das betreffe die rekombinanten Kandidaten von Biontech/Pfizer, Johnson&Johnson, Sanofi/GSK, AstraZeneca, Novavax und Moderna.«

>>> https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Aerzte-ohne-Grenzen-fordert-Einsicht-in-Corona-Vertraege-mit-Pharmaunternehmen-414558.html
Avatar #745246
Andre B.
am Donnerstag, 12. November 2020, 02:09

Aus der SZ von 2015 - "Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia"

Warum darf dieser Hetzartikel aus der Süddeutschen Zeitung von 2015 noch im Netz verbleiben? Sollten ja müssen wir uns nicht alle so wie Sie Herr Mobitz hinter das fleißige und erfolgreiche deutsche Unternehmen BioNTech stellen?

Wer wünscht sich nicht ein langes, gesundes Leben? Die Pharmaindustrie entwickelt, testet und vertreibt die Mittel, die das gewährleisten sollen. Doch der Mediziner Peter C. Gøtzsche hält das gegenwärtige System für gescheitert. Der Däne hat selbst für Arzneimittelhersteller gearbeitet, dann die Seiten gewechselt und leitet heute das Nordic Cochrane Center in Kopenhagen. In seinem Buch "Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität" übt er heftige Kritik an der Branche.

Peter C. Gøtzsche: "Ja, der weltweit größte Medikamentenhersteller Pfizer zum Beispiel hat in den USA 2009 nach einem Prozess wegen der illegalen Vermarktung von Arzneimitteln 2,3 Milliarden Dollar gezahlt. Das Unternehmen GlaxoSmithKline war 2011 sogar bereit, drei Milliarden Dollar zu zahlen, um einen Prozess wegen Arzneimittelbetrugs zu beenden. Bei Abbot waren es immerhin 1,5 Milliarden, Eli Lilly zahlte 1,4 Milliarden, Johnson & Johnson 1,1 Milliarden. Bei den anderen großen Unternehmen waren es Summen im zwei- und dreistelligen Millionenbereich. Immer ging es um Betrug und Irreführung, Bestechung oder Vermarktung nicht zugelassener Mittel."

"Diese Straftaten erfüllen die Kriterien für das organisierte Verbrechen, deshalb kann man von Mafia reden. In einem Prozess gegen Pfizer haben die Geschworenen 2010 ausdrücklich festgestellt, dass die Firma über einen Zeitraum von zehn Jahren gegen das sogenannte Rico-Gesetz gegen organisierte Kriminalität verstoßen hat." >>> https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/kritik-an-arzneimittelherstellern-die-pharmaindustrie-ist-schlimmer-als-die-mafia-1.2267631
Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Mittwoch, 11. November 2020, 19:11

DÄ-Titel ohne großes Fragezeichen?

Warum hat die Redaktion des Deutschen Ärzteblatt (DÄ) mit ihrem nur den beschönigenden Äußerungen der Impfindustrie folgenden Titel journalistisch unmotiviert unbezahlte Lobbyarbeit gemacht?

"SARS-CoV-2: Impfstoff von Biontech/Pfizer verhindert in Phase-3-Studie mehr als 90 % der bestätigten Infektionen"
hätte zur objektiveren Berichterstattung wenigstens mit einem großen Fragezeichen (?) versehen werden können?

In der Pressemitteilung
https://investors.biontech.de/news-releases/news-release-details/pfizer-and-biontech-announce-vaccine-candidate-against-covid-19
heißt es zweifellos firmeninteresse-geleitet:

...“Today is a great day for science and humanity. The first set of results from our Phase 3 COVID-19 vaccine trial provides the initial evidence of our vaccine’s ability to prevent COVID-19,” said Dr. Albert Bourla, Pfizer Chairman and CEO"...

“The first interim analysis of our global Phase 3 study provides evidence that a vaccine may effectively prevent COVID-19. This is a victory for innovation, science and a global collaborative effort,” said Prof. Ugur Sahin, BioNTech Co-founder and CEO"...

Selbst die besonders kritische US-FDA stellte wissenschaftliche Minimalforderungen: "After discussion with the FDA, the companies recently elected to drop the 32-case interim analysis and conduct the first interim analysis at a minimum of 62 cases. Upon the conclusion of those discussions, the evaluable case count reached 94 and the DMC [Data Monitoring Committee] performed its first analysis on all cases."

Unter diesem Gesichtspunkt sind Äußerungen u.a. von Prof. Bernd Salzberger „Auch wenn bisher in der Studie nur wenige Ereignisse – insgesamt 94 Fälle – beobachtet werden konnten, ist dies ein sehr gutes Ergebnis“, äußerst kritisch zu sehen.

Jeder Anfänger in Biostatistik weiß, dass eine Ereignisrate von unter 100 Fällen nicht berechtigt, mit Prozenzahlen zu operieren. Dazu sind mindestens 500 Fälle, im Bereich von impfpräventablen Erkrankungen wesentlich mehr, erforderlich.

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #764811
Mobitz
am Mittwoch, 11. November 2020, 12:47

Verschwörungstheorien

Vielen Dank für Ihre Bestätigung der von mir beschriebenen Problematik.
Den Auswurf eines Herrn der die Existenz des Masernvirus leugnet als valide Quelle zu demonstrieren hätte ich mir zu Demonstrationszwecken nicht besser ausdenken können.
Hier wurden Sie, wie viele andere mit Ihnen, Opfer von gezielter Desinformation. Ich verstehe, dass es in der Masse der Artikel und auch aufgrund der hohen Emotionalität mit der diese bewusste Irreführung arbeitet, sehr schwer ist den Überblick zu behalten.
Es bleibt nur, mit Vehemenz den Aussagen in diesem Papier zu Widersprechen und auf die Zahlreichen seriösen Quellen hinzuweisen.
Zum Beispiel auf den Internetseiten des RKI, des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums und auch in den Artikeln des Ärzteblattes (nicht in den Kommentarspalten), finden Sie gut recherchierte und wissenschaftlich fundierte Beitrage.
Avatar #748250
Julian_Haegele
am Mittwoch, 11. November 2020, 12:38

Realsatire

Man könnte Tränen lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Mobitz beklagt (zu recht) die hier irrlichternden Verschwörungstheoretiker. Was passiert? Es wird als Gegenbeispiel (für die Verwerflichkeit unserer Zunft) das Magazin für alternative Fakten "Wissenschafftplus" (Sic) zitiert, dass von einem der größten Verschwörungstheoretiker dieser Republik herausgegeben wird. Ernsthaft? Großartig!
Avatar #748578
Ferdinand Wolfbeißer
am Mittwoch, 11. November 2020, 12:13

Nun, so unschuldig,

wie Sie meinen, dass ihre Zunft sei, dürfte sie denn doch nicht sein. Gemäß Seite 5 des Webinhaltes https://wissenschafftplus.de/uploads/article/wissenschafftplus-fehldeutung-virus-teil-2.pdf soll nach einem angeblichen Schweinegrippe-Debakel ein Strategiepapier für ein besseres Gelingen zukünftiger Pandemien herausgegeben worden sein.
Avatar #764811
Mobitz
am Mittwoch, 11. November 2020, 10:16

Verschwörungstheorien

Es wird verschiedentlich behauptet, dass Biontech, wahlweise auch andere Pharmakonzerne oder verschiedenste Regierungen, bereits lange vor Ausbruch der Pandemie von der Existenz des Coronavirus gewusst hätten. Oft wird in diesem Zusammenhang auch eine absichtliche Infektion der Bevölkerung mit einem bewusst konstruierten Virus unterstellt.
Zunehmend werden solche und ähnliche Kommentare auch im Onlineangebot des Ärzteblattes gepostet und betreffen bei weitem nicht nur das Coronavirus, sondern sind mit schlecht recherchiertem Halbwissen auch gegen seriöse Therapien, Impfungen, Chemotherapie, Regierungsentscheidungen oder Pharmaunternehmen gerichtet. Die Grundbotschaft ist immer ähnlich: "Diese/r oder jene/r Großkonzern/Politiker/religiöse Gruppierung/Ärzteschaft versucht im verborgenen unsere Gesellschaft nach seinem Interesse zu verändern.“
Es fällt bereits seit Monaten auf, dass die Kommentarspalten dadurch zu einem Sammelbecken für Verschwörungstheoretiker, Impfkritiker und Evidenzverweigerer verkommen.
Alleine schon das uninterpretierte Erscheinen der Kommentare auf dieser doch normalerweise so seriösen Plattform gibt den Verfassern den Anschein von wissenschaftlicher Seriosität.
Wir dürfen uns Ärzte nicht vor den Karren dieser Propaganda spannen lassen, auch wenn unsere stets kritische Haltung gegenüber den eigenen Forschungsergebnissen uns zu allzu dankbaren Opfern macht.
Hier muss meiner Ansicht nach dringend etwas passieren, um das deutsche Ärzteblatt als repräsentatives und seriöses Medium der deutschen Ärzteschaft zu Erhalten.
Avatar #610535
Dr. Christoph Frohn
am Dienstag, 10. November 2020, 22:47

Risiken durch verkapselte RNA, Vorenthalten wissenschaftlicher Daten.

Vor einiger Zeit bin ich auf eine Publikation in der Fachzeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Immunologie* gestoßen, in dem ein Mitarbeiter der Firma CUREVAC eine Übersicht über in der Pipeline befindliche Impfstoffe liefert, ein interessanter und übersichtlicher Artikel. Ich frage daraufhin den Autor, ob es Daten zur Biodistribution dieser mikroverkapselten RNA gebe. Das ist sicherlich ein wichtiger Punkt zur Bewertung des Sicherheitsprofils, denn RNA ist normalerweise niemals frei im Organismus, sondern wird von entsprechenden Enzymen sofort abgebaut.
Der Herr teilte mir in seinem freundlichen Antwortschreiben lapidar mit, dass dies geheime Daten seien, die nur zwischen der Firma und den entsprechenden Behörden ausgetauscht würden.
CUREVAC ist wohlgemerkt nicht Pfizer, aber dieser Klüngelei zwischen Zulassungsbehörden und Unternehmen, die das ganz große Geld wittern, verunsichert mich sehr. Solch ein Umgang mit relevanten und kritischen wissenschaftlichen Daten zeigt, wie vorsichtig wir sein müssen, wenn wir unsere Patienten zum Thema Impfen mit einem RNA-Impfstoff, den es noch nie gegeben hat, beraten.
Avatar #745246
Andre B.
am Dienstag, 10. November 2020, 18:57

Die Hellseher von Biontech - Teil 2

Was genau eigentlich wußte Biontech schon 2019?

Diese Frage legt ein Handelsregisterauszug nahe:

»HRB 48720: BioNTech SE, Mainz, An der Goldgrube 12, 55131 Mainz.

Die Haupt­ver­samm­lung vom 19.08.2019 hat unter TOP 5 die Erhöhung des Grundkapitals um 206.595.492,00 EUR aus Gesellschaftsmitteln und die entsprechende Änderung der Satzung in § 4 Abs. 1 (Höhe und Einteilung des Grundkapitals) beschlossen…

Die Haupt­ver­samm­lung vom 19.08.2019 hat unter TOP 10 die Änderung der Satzung in § 4 Abs. 5 (genehmigtes Kapital) beschlossen. Geändert, jetzt: Neuer Gegenstand: Die Erforschung und Entwicklung, die Herstellung und die Vermarktung von immunologischen und von RNA-basierten Arzneimitteln und Testverfahren zur Diagnostik, Vorbeugung und Therapie von Krebserkrankungen, Infektionskrankheiten und anderen schwerwiegenden Krankheiten. Neues Grundkapital: 218.748.168,00 EUR..«

Also Zufälle gibt es ......
Avatar #745246
Andre B.
am Dienstag, 10. November 2020, 18:45

Biontech entwickelt Impfstoff schon seit Mitte Januar

Der Impfstoff BNT162b2 war von Biontech im Projekt „Lightspeed“ (Lichtgeschwindigkeit) seit Mitte Januar entwickelt worden berichtet welt.de in einem PR-Artikel. Das veranlaßt wochenblick.at zu der Frage "HELLSEHEREI? Dubios: "Deutsche Firmen entwickelten Corona-Impfstoff schon seit Januar".

Auszüge:

»Am 9. November machte der Börsenkurs von Pfitzer und Biontech einen nennenswerten Sprung nach oben. Der Grund: Die beiden Pharmafirmen wollen bereits im November die Zulassung für ihren angeblich hoch wirksamen Impfstoff gegen das Sars-CoV‑2 Virus beantragen. Merkwürdig: Die Entwicklung begann bereits im Januar, also schon bevor das Virus und die davon ausgelöste Krankheit Covid-19 ein weltweites Thema wurde.

In der offiziellen Chronologie des Corona-Virus, die nicht unumstritten ist, gab es im Januar 2020 rund 4.000 Fälle von Covid-19 Erkrankten. Die Problematik erschien lokal zu sein, von der heutigen täglichen Panikmache war in den Medien nichts zu bemerken. China will die angebliche Pandemie bereits im März unter Kontrolle gebracht haben. Die WHO erklärte die so genannte Coronavirus-Pandemie am 30. Januar 2020 zu einer „Gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite“.

Bleibt die Frage offen, weshalb die Entwicklung eines Impfstoffes zu einer angeblichen Pandemie schon zu einem Zeitpunkt startete, als die weltweite Auswirkung offiziell noch überhaupt nicht bekannt war. Es ist einigermaßen unwahrscheinlich, dass gewinnorientierte Großkonzerne auf Verdacht Impfstoffe gegen irgendwelche in Asien auftretenden Viren entwickeln.«

>>> https://www.wochenblick.at/dubios-deutsche-firmen-entwickelten-corona-impfstoff-schon-seit-januar/ & https://www.welt.de/wirtschaft/article219653484/Corona-Biontech-plant-im-November-Zulassungsantrag-fuer-Impfstoff.html
Avatar #748578
Ferdinand Wolfbeißer
am Dienstag, 10. November 2020, 18:12

Und was ist,

wenn dann wieder Nerze oder ähnliches Getier auf der Bildfläche erscheint?
Avatar #848480
Magnus von Wangenheim
am Dienstag, 10. November 2020, 16:43

Impfstoffeuphorie bremsen

Da gibt ein Pharmakonzern eine Pressemitteilung raus, in der er die bisher nicht peer-reviewten Zwischenergebnisse vorstellt, die wichtige Fragen (z.B. Schutz bei Älteren) unbeantwortet lassen. Und obwohl noch keine wissenschaftliche Publikation vorliegt, kein wissenschaftlicher Diskurs stattgefunden hat, werden die Behauptungen des Pharmakonzerns von Politikern (Spahn stellt fest, dass der Impfstoff einen Unterschied mache) und in Schlagzeilen unkritisch übernommen.

Als Herr Prof. Streeck die Zwischenergebnisse seiner „Heinsberg-Studie“ auf ähnliche Weise bei einer Pressekonferenz veröffentlichte wurde ihm danach vorgeworfen unprofessionell und unwissenschaftlich vorgegangen zu sein. Noch kritischer als damals müsste man doch jetzt mit den Aussagen eines Pharmakonzerns umgehen, der bewiesenermaßen einen Interessenskonflikt hat.
Avatar #630508
Dr. med. Nicolas Hohmann
am Dienstag, 10. November 2020, 15:11

mRNA basierter Ansatz

Der BionTech-Impfstoff verändert keine DNA.

Es handelt sich um Boten-RNA, welche zu einer Proteinexpression in vivo führt, die einen Impfeffekt zur Folge hat.

Was sicherlich nicht stattfindet sind Änderungen in der Keimbahn-DNA des Geimpften.
LNS

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