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Ausland

Impfserum gegen COVID-19 wird in Südafrika produziert

Donnerstag, 12. November 2020

/picture alliance, Photoshot

Johannesburg – Im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 wird Südafrika ein Produk­tionsstandort für ein neues Impfserum. Der Pharmakonzern Johnson & Johnson habe ein entsprechendes Abkommen mit der südafrikanischen Aspen Pharmacare geschlossen, gab Präsident Cyril Ramaphosa gestern Abend in einer TV-Rede an die Nation bekannt.

Es gebe einen weiteren Pharmakonzern, der ebenfalls an einem solchen Serum arbeite und in Südafrika produzieren wolle. Afrika allein dürfte nach Schätzungen rund 750 Millio­­nen Dosen des Impfserums benötigen, im Gesamtwert von zwölf Milliarden Dollar (rund zehn Milliarden Euro).

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Der Kap-Staat werde sich wieder dem internationalen Tourismus öffnen und auch alle Restriktionen beim Alkoholverkauf aufheben, kündigte Ramaphosa zudem an.

Angesichts steigender Infektionszahlen verlängerte er aber zugleich den nationalen Aus­nahmezustand vorerst bis zum 15. Dezember. Auch wenn im Sommer der Süd-Halbkugel landesweit die nationalen Infektionszahlen weiter sänken, bestehe kein Grund zur Nach­lässigkeit, warnte er.

In Südafrika wurden bisher 742.394 Coronafälle bestätigt, von denen 92 Prozent sich wieder erholten. Knapp 20.011 Menschen starben in Verbindung mit einer COVID-19-Erkrankung.

Die Regierung hatte Ende März eine landesweite Ausgangssperre verhängt, um die Aus­breitung des Virus einzudämmen. Die Restriktionen haben eine verheerende Auswirkung auf Südafrikas Wirtschaft. © dpa/aerzteblatt.de

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