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Politik

Bremen schränkt Coronatests für enge Kontaktpersonen ein

Freitag, 13. November 2020

/picture alliance, AP, Francisco Seco

Bremen – Wegen einer Überlastung der Labore schränkt Bremen die Tests für enge Kon­taktpersonen von Infizierten mit SARS-CoV-2 ein. Diese Tests könnten nicht mehr flächen­deckend erfolgen, teilten die Gesundheitsbehörden gestern mit.

Regelmäßige Tests für Kontaktpersonen der Kategorie I, die keine Symptome aufwiesen, könnten nicht mehr angeboten werden. Das gleiche gelte für Präventivtestungen von Leh­rern und Erziehern ohne Symptome, die nicht zu einer besonders gefährdeten Gruppe gehörten.

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Kontaktpersonen der Kategorie I sind beispielsweise Menschen, die mit einer infizierten Person einen mindestens 15-minütigen Gesichts-(„Face-To-Face-“) Kontakt mit einem Ab­stand unter 1,5 Metern hatten. Für sie gilt eine Quarantänepflicht.

Vergangene Woche wurden den Angaben zufolge rund 18.300 Tests bei Bremern durch­ge­führt. Da die Labore im Land Bremen auch Tests für Einsender aus dem Bremer Umland vornähmen, seien die Kapazitäten inzwischen vollständig ausgelastet.

Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) betonte, die Testkapazitäten müssten verstärkt für vulnerable Gruppen eingesetzt werden. Es gebe vermehrt Fälle im Zusammenhang mit Pflegeeinrichtungen und Kliniken. „Genau dort brauchen wir auch jetzt vermehrt Tests.“ © dpa/aerzteblatt.de

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