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Corona: Impfstrategie stößt auf Zustimmung

Freitag, 13. November 2020

/picture alliance, Bodo Marks

Berlin – Die von Wissenschaftlern und Bundesregierung erarbeitete Coronaimpfstrategie stößt in der Bevölkerung auf große Zustimmung. 93 Prozent halten laut dem gestern Abend veröffentlichten ARD-Deutschlandtrend die vorgeschlagene Reihenfolge für die erhofften Impfungen für angemessen. Nur vier Prozent lehnen diese ab.

Vorgesehen ist, dass Angehörige von Risikogruppen, Ärzte und Pflegepersonal sowie Mitarbeiter in gesellschaftlich wichtigen Bereichen wie Polizei, Rettungsdienste, Schulen und Kitas zuerst geimpft werden sollen. Die Reihenfolge gilt für die Zeit, in der noch nicht genug Impfkapazitäten für alle zur Verfügung stehen.

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Laut Deutschlandtrend wollen sich 37 Prozent der Deutschen auf jeden Fall gegen das Coronavirus impfen lassen, sieben Prozentpunkte weniger als im August. Weitere 34 Pro­zent wollen sich wahrscheinlich impfen lassen (plus vier Punkte). 29 Prozent gaben an, sie würden sich wahrscheinlich nicht impfen lassen (plus zwei), 15 Prozent wollen dies auf keinen Fall tun (plus drei).

Die bislang für den November geltenden Coronaschutzmaßnahmen bewerten demnach 54 Prozent als angemessen (minus zwei). 18 Prozent gehen die Maßnahmen nicht weit genug (plus zwei). Für 26 Prozent der Befragten gehen die aktuellen Einschränkungen zu weit (plus zwei).

Besonders hoch ist die Zustimmung zu den Schutzmaßnahmen bei Anhängern der Grü­nen (70 Prozent) sowie von Union und SPD (jeweils 66 Prozent). Von übertriebenen Schritten sprechen dagegen insbesondere die Anhänger von AfD (56 Prozent) und der FDP (51 Prozent).

Besorgt, dass sie sich selbst oder Familienmitglieder mit Corona infizieren könnten, äu­ßerten sich 44 Prozent der Befragten. Mitte Oktober waren dies 37 Prozent gewesen. Für den Deutschlandtrend befragte das Institut Infratest dimap am Montag und Dienstag 1.004 Wahlberechtigte. Die Fehlerquote wurde je nach Prozentzahl mit 1,4 bis 3,1 Pro­zentpunkten angegeben. © afp/aerzteblatt.de

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