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COVID-19-Patienten auch nach Krankenhaus­entlassung oft nicht gesund

Montag, 16. November 2020

/picture alliance, Kay Nietfeld

Düsseldorf – COVID-19-Patienten sind auch nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus oft nicht gesund. Wie eine heute veröffentlichte Auswertung des privaten Krankenver­sich­erers DKV zeigt, hatten zudem offenbar 15 Prozent der stationär behandelten SARS-CoV-2-Infizierten keine Vorerkrankungen.

Der Versicherer wertete Daten von mehr als zehntausend Coronafällen aus. Zwar steige der Anteil derjenigen, die stationär behandelt wurden und einen schweren Verlauf haben, mit zunehmendem Alter deutlich an. Seit Beginn der zweiten Welle zeige sich aber, dass vor allem bei den unter 20-Jährigen seit Oktober verhältnismäßig viele Neuinfektionen hinzugekommen seien, so die DKV-Experten.

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Die COVID-19-Patienten scheinen nach der stationären Behandlung bei Weitem nicht gesund – die durchschnittlichen Leistungsausgaben pro Tag haben sich nach der Erkran­kung in Summe um mehr als 50 Prozent erhöht.

„Unsere Auswertung zeigt: Patienten sind noch lange nicht gesund, nur, weil sie als nicht mehr infektiös gelten. Eine COVID-19-Infektion belastet die Gesundheit weit über die direkte Erkrankung hinaus“, betonte Clemens Muth, Vorstandsvorsitzender der DKV.

„Die Folgewirkungen einer solchen Infektion sind demnach alles andere als nur ein gesund­heitlicher Bagatellschaden.“ Eine COVID-19-Erkrankung treffe zudem nicht nur, wie weitläufig oft angenommen, Personen mit Vorerkrankungen, sondern auch Menschen mit einer guten gesundheitlichen Konstitution: Rund 15 Prozent der stationär behandel­ten COVID-19-Erkrankten im DKV Vollversichertenbestand hatten seit 2018 bis zu ihrer Infektion keine Leistungen eingereicht.

Bei den Vorerkrankungen von stationär behandelten Patienten traten Herzerkrankungen und Bluthochdruck besonders häufig auf, auch Personen mit Atemwegserkrankungen sind überproportional häufig vertreten. Bei mehr als der Hälfte der Erkrankten wurden zudem Störungen des Fettstoffwechsels, eine Fettleber oder eine erhöhte Harnsäure im Vorfeld oder während der Behandlung diagnostiziert. © afp/aerzteblatt.de

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