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Uniklinik Heidelberg richtet „Innovationsraum - Pflege“ ein

Mittwoch, 18. November 2020

/Photographee.eu, stock.adobe.com

Heidelberg – In einem Pilotprojekt richtet die Neurologische Universitätsklinik Heidel­berg eine Station mit zunächst zehn Betten ein, die unter pflegerischer Leitung steht.

Die dort aufgenommenen Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen wie der Par­kin­­son­krankheit haben einen hohen pflegerischen Versorgungsbedarf. Verantwortung und Planung der nötigen Therapien liegen gleichberechtigt bei den pfle­ge­­rischen, therapeuti­schen und ärztlichen Teams.

„Eine Station unter pflegerischer Lei­tung schafft den geeigneten Raum, um Innovationen unkompliziert in den Pflegealltag zu integrieren, zu erproben und wissenschaftlich aus­zu­werten“, sagte Edgar Reisch, Pflege­direk­tor am Universitätsklinikum Heidelberg.

„Wir werden im Innovationsraum erstmals in Heidelberg eine Parkinsonkomplex­behand­lung anbieten können, die mit hohem pflegerischem Aufwand verbunden ist“, erläuterte Alexander Gutschalk, Ärztlicher Leiter des Innovationsraumes.

Aber auch Patienten mit anderen neurodegenerativen Erkrankungen wie amyotropher La­teral­sklerose, neurolo­gi­schen Erkrankungen mit dementieller Entwicklung oder spinaler Muskelatrophie würden dort versorgt.

Initiiert haben das Vorhaben die Gesundheits- und Krankenpfleger Robin Krüger und Da­vid Eichstädter, stellvertretende Stationsleitung Intensivstation, und Jan-Hendrik Träger, Fachkrankenpfleger für Anästhesie- und Intensivpflege.

Sie gründeten im September 2019 die Arbeitsgruppe „Neue Pflege“ als eine Plattform für alle Pflegekräfte des Universitätsklinikums, die den gegenwärtigen Herausforderungen ihres Berufs mit konstruktiven Lösungsvorschlägen begegnen wollen.

Das neue Team will die Arbeitsprozesse auf der Station stärker an Patienten ausrichten, durch flache Hierarchien den Weg zu schnell umsetzbaren Verbesserungen ebnen und flexible Arbeitszeitmodelle in der Pflege erproben. © hil/aerzteblatt.de

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