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Politik

Ersatzkassen begrüßen Spahns Digitalisierungs­gesetzentwurf

Mittwoch, 18. November 2020

/arrow, stock.adobe.com

Berlin – Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat den Gesetzentwurf des Bundesgesund­heitsministers zur Digitalisierung im Gesundheitswesen begrüßt. Gerade die Coronapan­demie habe gezeigt, wie wichtig es sei, das große Potenzial der Digitalisierung im Ge­sund­heitswesen zu nutzen, erklärte heute die vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. Im Mittelpunkt müsse aber der Nutzen der Anwendungen für die Patienten stehen.

Elsner begrüßte insbesondere das Ziel des Referentenentwurfs, die Möglichkeit der Vi­deo­behandlung konsequent auszubauen und auch andere Leistungserbringer – etwa He­bammen, Physiotherapeuten und die Notfallversorgung – einzubeziehen. Dies könne da­zu beitragen, dass eine gute flächendeckende Versorgung unabhängig vom Wohnort ge­währleistet ist, so Elsner.

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Positiv sei auch, neben Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Apotheken weitere Leistungserbringer an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) anzubinden und die sicheren Übermittlungsverfahren mit einem Videokommunikationsdienst zu ergänzen. Nun sei es dringend erforderlich, realistische Zeitpläne festzulegen und die datenschutz­rechtlichen Fragestellungen rechtzeitig zu klären.

Sinnvoll sei zudem die Ablösung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) als Speicher­medium sowie die Einführung digitaler Identitäten für Versicherte und Leistungserbringer durch die Krankenkassen, sagte die Verbandschefin.

Grundsätzlich positiv sieht der vdek auch die weitere Förderung von digitalen Gesund­heitsanwendungen. „Dies gilt vor allem für die Einbeziehung der Pflege“, sagte Elsner. So sollen digitale Anwendungen zur Unterstützung von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen Teil des Leistungskatalogs der Pflegeversicherung werden. © kna/aerzteblatt.de

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