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Sprachbots könnten Telefonhotlines von Gesundheitsämtern entlasten

Donnerstag, 19. November 2020

/tippapatt, stock.adobe.com

Berlin – Mittels der Implementierung von Sprachbots könnten die Gesundheitsämter in Deutschland künftig in der Coronapandemie entlastet werden.

Erste positive Ergebnisse eines entsprechenden Forschungsprojekt zur telefonischen Be­ratung mittels eines Coronavirus-Hotline-Assistenten (CovBot) wurden kürzlich präsen­tiert.

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Die eingesetzte Sprachsteuerungstechnologie soll die Anliegen von Anrufern ohne Warte­zeit bearbeiten und im Weiteren die richtigen Informationen beziehungsweise Gesprächs­partner identifizieren.

Die Entwicklung und Implementierung des CovBots wurde wissenschaftlich durch das Institut für Public Health an der Charité – Universitätsmedizin Berlin begleitet. Unter der Leitung von Tobias Kurth unterstützt das Team von Forscherinnen und Forschern das Pilotprojekt.

Nach Tests an drei Gesundheitsämtern ergaben erste Mitarbeiterbefragungen ein positi­ves Feedback. Das Projekt wird technisch von dem Berliner Startup-Unternehmen Aaron GmbH umgesetzt.

Zu Beginn der SARS-CoV-2-Pandemie waren viele Telefonhotlines deutscher Gesundheits­ämter überlastet. Eine Vielzahl von Anfragen konnte nicht beantwortet und somit wich­tige Informationen nicht weitergegeben werden. Um dieses Problem zu lösen startete im Juni das Forschungsprojekt. © EB/aha/aerzteblatt.de

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