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Laut Umfrage wollen weniger Menschen „definitiv“ Impfung gegen Corona

Donnerstag, 19. November 2020

/Studio M, stock.adobe.com

Berlin – Laut einer Umfrage ist die Bereitschaft der Menschen in fünf Industriestaaten gesunken, sich „definitiv“ gegen das SARS-CoV-2-Virus impfen zu lassen. In Deutschland, Großbritan­nien, Frankreich, Italien und den USA ist ihr Anteil im Vergleich zum Juni klei­ner geworden, wie eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Kantar ergeben hat.

Zugleich gaben mehr Menschen an, dass sie sich „wahrscheinlich“ gegen Corona impfen lassen würden, sobald ein Schutz verfügbar ist. Anlass der Umfrage war die Ankündigung des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer, dass sein Vakzin eine Wirksamkeit von 90 Prozent habe.

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Der Anteil derjenigen, die sich „definitiv“ für eine Impfung entscheiden würden, ist laut der Befragung in den USA am stärksten gesunken. Dort liegt er aktuell bei 30 Prozent, im Juni waren es noch 47 Prozent. „Wahrscheinlich“ impfen lassen würden sich 36 Prozent (Juni: 23 Prozent).

In Deutschland haben sich die Anteile im Vergleich zum Juni um wenige Prozentpunkte verändert. 35 Prozent (-4) der Menschen sind laut Umfrage „definitiv“ zu einer Impfung bereit, weitere 32 Prozent „wahrscheinlich“ (+4).

69 Prozent der Menschen in Deutschland stimmten der Aussage „voll und ganz“ oder „eher“ zu, dass Impfstoffe sicher sind. In Frankreich (62 Prozent) und den USA (65 Prozent) ist der Anteil etwas niedriger, in Italien (70 Prozent) und Großbritannien (75 Prozent) etwas höher.

Emmanuel Rivière, Vorsitzender des „Centre Kantar sur le Futur de l'Europe“, hält die Ergebnisse der Studie für Regierungen auf der ganzen Welt für alarmierend. „Wenn weniger als die Hälfte der Bevölkerung einer Nation sagt, dass sie sich „auf jeden Fall“ impfen lassen würde, bedeutet dies, dass die Regierungen eine gewaltige Aufgabe vor sich haben.“ Sie müssten das Vertrauen in einen zugelassenen Impfstoff aufbauen und ihre Nationen mobilisieren, sich tatsächlich impfen zu lassen. © dpa/aerzteblatt.de

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