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Ausland

Irland plant Keulung aller Nerze aus Furcht vor Mutation

Freitag, 20. November 2020

/picture alliance, Ritzau Scanpix, AP, Mads Claus Rasmussen

Dublin – Nach der Keulung von Millionen Nerzen in Dänemark wegen einer mutierten Version des Coronavirus SARS-CoV-2 will nun auch Irland sämtliche Nerze töten lassen. Es werde befürch­tet, dass die Tiere die gleiche Mutation in sich tragen, sagte ein Regie­rungssprecher.

Bisher wurde nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums zwar noch kein Nerz positiv auf das Coronavirus getestet. Allerdings stelle die Nerzzucht „ein fortwährendes Risiko“ dar, da durch sie weitere Coronamutationen entstehen könnten, erklärte ein Sprecher.

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In Irland gibt es drei Nerzfarmen mit etwa 120.000 Tieren. Sollte das Vorhaben umge­setzt werden, müssten „drei sichere, den Bestimmungen entsprechende und angesehene Farmen ohne jede wissenschaftliche Grundlage schließen“, kritisierte Mette Lykke Niel­sen, Geschäfts­führerin vom Verband „Fur Europe“.

Anfang November hatte Dänemark – der weltgrößte Produzent von Nerzpelz – die Keu­lung der bis zu 17 Millionen Nerze im Land angeordnet, nachdem auf einigen Zuchtfar­men im Norden Jütlands eine mutierte und auf den Menschen übertragbare Form von SARS-CoV-2 entdeckt worden war.

Die mutierte Version des Coronavirus ist nach Angaben des dänischen Gesundheitsmi­nisteriums inzwischen wahrscheinlich ausgemerzt. © afp/aerzteblatt.de

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