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Politik

Zusätzliche Messungen zur Coronalage in Bussen und Bahnen

Freitag, 20. November 2020

/picture alliance, TASS, Vladimir Gerdo

Berlin – Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) will mögliche Ausbreitungswege des Co­ronavirus SARS-CoV-2 im öffentlichen Personenverkehr tiefgehender untersuchen lassen.

„Fahrgäste und Personal sind in Bus und Bahn sicher unterwegs“, sagte der Parlamen­tari­sche Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) heute.

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Viele wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass es im öffentlichen Personennah­ver­kehr kein erhöhtes Infektionsrisiko gebe. Eine weitere Untersuchung solle die Datenbasis nun noch erweitern und bisherige Erkenntnisse validieren.

Ein Forscherteam, das vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik geleitet wird, soll in Kürze mit Messungen in Bussen und Bahnen, an Bahnhöfen und an Haltestellen beginnen, wie das Ministerium erläuterte.

Die Experten sollen Proben von Viren und Mikroorganismen in der Luft und auf Oberflä­chen wie Türgriffen, Armlehnen, Haltestangen, Bedienknöpfen, Tischen, Fahrkartenauto­maten, Aushängen und Ticketentwertern nehmen.

Gemessen werden soll in Zügen des Nah- und Fernverkehrs und Bussen, in Bahnhöfen, an Haltestellen und auf Bahnsteigen. Das Projekt läuft den Angaben zufolge bis Frühjahr 2021.

Das Ministerium verwies darauf, dass es seit Ende April umfassende Hygiene- und Schutz­konzepte für den öffentlichen Personenverkehr gebe. Dazu gehörten eine Masken­pflicht, Lüftungskonzepte und eine stärkere Reinigung und Desinfektion von Fahrzeugen und Haltestellen. © dpa/aerzteblatt.de

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