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KV Bayerns betont Bedeutung der Praxen in der Pandemie

Montag, 23. November 2020

/dpa

München – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns hat die Leistungen der Praxen bei der Bewältigung der Pandemie betont. Bislang seien mehr als 80 Prozent der COVID-19-Patienten in Bayern ambulant behandelt worden, die Ausfallquote an Praxen habe selbst in Spitzenzeiten im März und April bei unter zwei Prozent gelegen.

„Die Praxen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten haben ihre Verantwor­tung sehr ernst genommen und sind auch weiterhin dazu bereit, aktiv an der Bewältigung der Coronapandemie teilzuhaben“, betonte der Vorstand der KV – Wolfgang Krombholz, Pedro Schmelz und Claudia Ritter-Rupp – bei der KV-Ver­tre­ter­ver­samm­lung vorgestern in München.

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Ein weiteres Thema der VV war die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die Delegier­ten äußerten Kritik an kommerzielle Anbieter im Bereich der Telemedizin, die aggressiv um Patienten würben und den arrivierten Praxen und auch Apotheken damit Konkurrenz machten.

„Die vertrauensvolle Beziehung zu unseren Patienten darf nicht durch die Digitalisierung von Arzt-Patientenkontakten sowie von Arzneimittelbeschaffungen in Gefahr gebracht werden“, warnte der Vorstand der KV.

Im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der elektronischen Patientenakte mahn­ten die VV-Delegierten, die Sicherheit der Patientendaten zu gewährleisten. Ein „großer Makel“ sei dabei die zentrale Datenhaltung, so die VV.

Die Delegierten folgten desweiteren einem Antrag des Finanzausschusses und beschloss­en, die Verwaltungskostenumlage für die Mitglieder der KV ab dem vierten Quartal 2020 von 2,5 auf 3,4 Prozent zu erhöhen.

Grund für die Erhöhung sind laut der KV die Maßnahmen gegen das Coronavirus, gesetz­lich geforderte Mehrausgaben bei der Förderung der ärztlichen Weiterbildung und Mehr­ausgaben im Bereitschaftsdienst. Zudem seien die Kapitalerträge der KV auf Grund der schwierigen Lage auf dem weltweiten Finanzmarkt rückläufig. Der Bayerische Facharzt­verband (BFAV) kritisierte die Erhöhung. © hil/aerzteblatt.de

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