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Politik

Elektronische Patientenakte – ein entscheidender Fortschritt

Montag, 23. November 2020

/picture alliance, AP, Markus Schreiber

Berlin – Die kommendes Jahr startende elektronische Patientenakte (ePA) werde in der medizinischen Versorgung „den Unterschied“ machen, so die Einschätzung von Bundes­ge­sundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Im Rahmen einer virtuellen Konferenz des Digitalverbands Bitkom verwies Spahn heute zudem darauf, dass man über die ePA hinaus in den vergangenen gut zwei Jahren vieles bezüglich der Digitalisierung des Gesundheitswesens angestoßen habe. Dies gelte insbe­sondere für Regelungen die regulatorische und technische Basis betreffend.

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In jüngster Zeit habe die Coronapandemie „einiges getriggert“ – neben dem Bereich der pharmazeutischen Forschung sei dies auch bei der Digitalisierung der Fall. So hätten bei­spielsweise Videosprechstunden und telemedizinische Versorgungsmodelle ihre Alltags­tauglichkeit bewiesen, betonte Spahn. Auch die Digitalisierung des öffentlichen Gesund­heitsdienstes (ÖGD) mache Fortschritte.

Insgesamt, so Spahn, befinde sich das deutsche Gesundheitswesen aktuell auf der digita­len „Überholspur“. Angesichts des bestehenden Nachholbedarfes sei dies aber auch not­wendig, um Abhängigkeiten – etwa von globalen, an Daten interessierten Konzernen – zu vermeiden.

Nicht zuletzt deshalb wäre es aus der Sicht des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ters erstrebens­wert, ein einheitliches, europäisches Verständnis in Bezug auf die Umsetzung von Daten­schutz- und Datensicherheitsvorgaben zu entwickeln.

Spahn betonte, man habe im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, welche noch bis Ende des Jahres läuft, Fortschritte bezüglich eines vertrauenswürdigen Europäi­schen Datenraums erzielt. Diese Bemühungen müssten weiter vorangetrieben werden – sonst drohten perspektivisch Wettbewerbsnachteile, auch für die Gesundheitswirtschaft. © aha/aerzteblatt.de

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