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Politik

Bund-Länder-Ge­spräche: Spahn erwartet differenzierte Corona­maßnahmen

Dienstag, 24. November 2020

/picture alliance, Odd Andersen

Berlin – Die unterschiedliche Infektionslage werde sich in den morgigen Bund-Länder-Gesprächen zum weiteren Umgang mit der SARS-CoV-2-Pandemie wohl widerspiegeln. Das hat Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) heute prognostiziert.

Im Rahmen des Herbstsymposiums des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) betonte Spahn zugleich, man habe zwar die zweite Coronawelle erfolgreich gebrochen und ein weiteres exponentielles Wachstum gestoppt – die Infektionszahlen müssten aber „noch weiter runter“. Erst dann könne die Gesellschaft das Virus wieder kontrollieren, und nicht umgekehrt.

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Perspektivisch herrsche „begründete Zuversicht“, dass die vielversprechende Impfstoff­entwicklung die Lage bis zum nächsten Herbst wieder „normaler“ werden lasse. Trotz der vorgelegten Geschwindigkeit werde man, so die Zusicherung Spahns, keine Abstriche bei den Sicherheits- und Zulassungsprozessen der Impfstoffkandidaten machen. Nur so könne man das notwendige Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger bewahren.

Han Steutel, Präsident des vfa, verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass auch die Pharmabranche selbst höchste Transparenz anstrebe. Das umfassende Onlineinforma­ti­onsangebot des vfa zur Impfstoffentwicklung verzeichne Zugriffe im Millionenbereich. Zur offenen Kommunikation gehöre aber auch der Fakt, dass in der Arzneimittelforschung nichts ohne Restrisiko bleibe.

Die Sondersituation, Impfungen für Milliarden Menschen bereitzustellen, sei in klinischen Studien nicht vollumfänglich abbildbar, so Steutel. Daher könne man vereinzelte Neben­wirkungen – wie bei anderen Medikamenten und Impfstoffen auch – nicht ausschließen. Klar sei aber, dass es ohne wirksame Impfung weiterhin mit Sicherheit viele Tote und Ge­schädigte geben werde.

Der hinter Impfungen stehende Mechanismus stelle eine große Errungenschaft der Mensch­heitsgeschichte dar, sagte dazu Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Spahn. Wenn dies­bezüglich Diskussionen um „Glaubensfragen“ aufgemacht würden, sei es schwierig zu argumentieren.

Gewisse auftretende Fragen seien zwar aufgrund der teilweise neuen technologischen Ansätze der SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten nachvollziehbar, trotzdem gelte: „Impfen ist der Schlüssel raus aus der Pandemie.“ © aha/aerzteblatt.de

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