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Politik

Arzneimittel­versorgung soll auf europäischer Ebene verbessert werden

Freitag, 27. November 2020

/dpa

Berlin – Bei der Optimierung der Rahmenbedingungen zur Sicherstellung der Arznei­mit­telversorgung muss man auf europäischer Ebene „mehr Gas geben“. Dies betonte Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, gestern.

Im Rahmen einer digitalen Gesprächsrunde verwies Lars Nickel, Leiter der Unterabteilung Arzneimittel beim Bundesministerium für Gesundheit (BMG), auf die entsprechende Schwerpunktsetzung der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Diese habe man für zahl­rei­che Meetings und Beratungen genutzt, welche in die jüngst vorgelegte Arzneimittelstra­te­gie für Europa gemündet seien.

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Diese Strategie stelle ein „wichtiges Signal“ für zukünftige Gesetzgebungsverfahren auf EU-Ebene dar. Im Mittelpunkt stünden dabei laut Nickel eine Steigerung der Transparenz bei Produktion und Lieferketten, eine bessere Qualitätssicherung sowie Anreize für eine Produktion in Europa.

Im Zusammenhang mit der kommenden Umsetzung dieser Ideen in einen rechtsverbind­lichen Rahmen sprach Litsch von einem „Marathonlauf“. Wünschenswert seien deshalb „Zwischenziele“, um besonders drängende Versorgungsprobleme auch kurz- und mittel­fristig anzugehen. Insbesondere bei bestimmten – vor allem für die Versorgung in Kran­kenhäusern wichtigen – Wirkstoffen träten gehäuft Lieferengpässe auf.

Christa Wirthumer-Hoche, Vorsitzende des Management Board der Europäischen Arz­nei­mittelagentur (EMA), erläuterte die Wirksamkeit nationaler Maßnahmen – diese könnten durchaus Wirkung entfalten.

Um allerdings Wirkstoffmonopole zu vermeiden beziehungsweise zurückzufahren, müsse es gesetzliche Regelungen auf EU-Ebene geben. Unter den aktuellen Bedingungen könne man nur „schwierig“ gegen die herrschenden Marktbedingungen ankämpfen. © aha/aerzteblatt.de

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