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EU-Parlament will Obdachlosigkeit bis 2030 beenden

Dienstag, 24. November 2020

/picture alliance, Sven Simon, Frank Hoermann

Brüssel – Das Europaparlament hat das Ziel ausgerufen, Obdachlosigkeit in der EU bis 2030 abzuschaffen. Dazu fordern die Abgeordneten ein entschiedeneres und besser ab­gestimmtes Vorgehen der EU-Institutionen und Mitgliedstaaten, wie aus einer verab­schie­deten Resolution heute hervorgeht.

Darin heißt es, EU-Länder sollten dringend langfristige nationale Strategien entwickeln und ein Ende der Obdachlosigkeit bis 2030 als Unionsziel festlegen. Es soll demnach nach dem Ansatz gehandelt werden, obdachlosen Menschen so schnell wie möglich eine permanente eigene Bleibe zu beschaffen, um dann gegebenenfalls weitere Unterstützung zu geben.

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Nach Angaben der Parlamentarier gibt es mehr als vier Millionen obdachlose EU-Bürger. In der Coronakrise seien sie besonders gefährdet. Mitgliedstaaten sollten deshalb gezielt Menschen ohne eigene Unterkunft unterstützen – etwa indem geschützte Orte zur Ver­fügung gestellt, Nichtregierungsorganisationen finanziell unterstützt und Räumungen verhindert werden.

Die Abgeordneten wollen auch mehr Arbeit im Bereich der Prävention und der Wieder­eingliederung ehemals obdachloser Menschen in die Gesellschaft sehen. Obdachlosigkeit solle entstigmatisiert werden. © dpa/aerzteblatt.de

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