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Ausland

Italien meldet mehr als 50.000 Coronatote

Dienstag, 24. November 2020

/picture alliance, ANSA, Daniel Dal Zennaro

Rom – Italien hat die Schwelle von 50.000 Coronatoten überschritten. Die Gesund­heits­behörden registrierten gestern 630 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coro­navirus SARS-CoV-2 binnen 24 Stunden, wodurch die Gesamtzahl der Toten auf 50.453 stieg. Die meisten Menschen (969) starben demnach am 27. März, als sich das Land in einem strikten Lockdown befand.

In den italienischen Regionen gelten derzeit unterschiedliche Coronamaßnahmen. Je nach Infektionsgeschehen wurde das Land in gelbe, orange und rote Zonen unterteilt. In den roten Zonen wurden Restaurants, Bars, Fitnesstudios und Geschäfte geschlossen. Im ganzen Land gilt zudem eine nächtliche Ausgangssperre.

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Obwohl die nach den Sommermonaten verhängten strikten Einschränkungen bereits ihre Wirksamkeit zeigten, warnte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Roberto Speranza vor vorschnellen Lo­ckerungen: „Es wäre ein schwerer Fehler, unsere Wachsamkeit zu verringern“, sagte er am Wochenende.

Insgesamt wurden in Italien gestern mehr als 1,4 Millionen Coronainfektionen gezählt. Binnen 24 Stunden wurden knapp 23.000 Neuinfektionen registriert.

Italien leidet unter anderem unter einem geschwächten Gesundheitssystem. Obwohl die Regierung nach der ersten Coronawelle weitere Krankenhausbetten bereitstellte, ist die Lage in den Krankenhäusern ernst, weil vielerorts Pflegekräfte fehlen.

Vorgestern zählten die Gesundheitsbehörden 34.279 Coronapatienten in den Kranken­häusern und 3.801 zusätzliche Patienten auf den Intensivstationen.

Zudem hat Italien mit seinen rund 60 Millionen Einwohnern eine der ältesten Bevöl­ke­rungen weltweit. Laut der Statistikbehörde Eurostat betrug das Durchschnittsalter der Italiener im Jahr 2018 46,3 Jahre. Das ist der höchste Wert innerhalb der EU, wo der Durchschnittswert bei 43,1 Jahren liegt.

Bislang wurden bereits in den USA, Brasilien, Indien, Mexiko und Großbritannien mehr als 50.000 Todesfälle in Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus gezählt. © afp/aerzteblatt.de

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