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Ausland

Nur noch acht Personen bei Veranstaltungen in Schweden erlaubt

Dienstag, 24. November 2020

Ministerpräsident Stefan Löfven/picturealliance, Henrik Montgomery

Stockholm – Im Kampf gegen stark steigende Coronainfektionszahlen zieht das ansons­ten recht freizügige Schweden die Daumenschrauben an: Seit heute dürfen sich nur noch maximal acht Menschen für öffentliche Zusammenkünfte und Veranstaltungen versam­meln.

Diese Maßnahme ist eine der strengsten, die die schwedische Regierung bislang in der Coronapandemie angeordnet hat. Bislang lag die Obergrenze bei 50 Personen.

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Gelten soll die neue Anordnung vorläufig für vier Wochen – und damit bis unmittelbar vor Weih­nachten. Für Beerdigungen gilt eine Obergrenze von 20 Personen. Bereits seit einigen Tagen dürfen Kneipen und andere Lokale nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr ver­kaufen.

Schweden war in der Coronakrise bislang einen vielbeachteten Sonderweg mit ver­gleichs­weise lockeren Maßnahmen und Appellen an die Vernunft der Bürger gegangen. Stark steigende Coronazahlen haben in Stockholm aber erneut große Sorgen ausgelöst.

Ministerpräsident Stefan Löfven hatte in einer seltenen Rede zur Nation vorgestern alle Bürger dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Pandemie zusammenzustehen und die Hygieneregeln zu beherzigen.

„Mehr Menschen stecken sich an. Mehr Intensivbetten werden für Schwerkranke mit COVID-19 benötigt. Mehr Menschen sterben“, hatte er gewarnt. Zu viele Menschen hielten sich nicht an die Empfehlungen zur Pandemie­bekämpfung.

Das skandinavische Land mit seinen rund 10,3 Millionen Einwohnern hat bislang mehr als 208.000 Infektionsfälle und mehr als 6.400 mit dem Coronavirus in Verbindung ste­hende Todesfälle registriert. Die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen zwei Wo­chen ist auf die Bevölkerung heruntergerechnet fast doppelt so hoch gewesen wie in Deutschland. © dpa/aerzteblatt.de

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