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Politik

Karliczek wünscht sich mehr Impfstoffstudien in Deutschland

Mittwoch, 25. November 2020

Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung. /picture alliance, Wolfgang Kumm

Berlin – Bun­des­for­schungs­minis­terin Anja Karliczek (CDU) wünscht sich mehr Impfstoffstudien in Deutschland und Europa. Sie kündigte zu diesem Zweck heute an, eine neue Plattform für Impfstoffstudienzentren beim Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) in Köln mit 600.000 Euro zu fördern.

„Die neue Plattform wird entscheidend dazu beitragen, COVID-19-Impfstoffstudien in Deutschland und Europa besser zu koordinieren und durchzuführen“, erklärte Karliczek. Ziel sei es, „dass die erforderlichen Zulassungsstudien auf europäischer Ebene schneller und mit hoher Qualität realisiert werden können“.

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Die Plattform soll nach Angaben des Ministeriums „möglichst alle“ europäischen Kompetenzzentren für die Prüfung von Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus erfassen. Pharmaunternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen, die Impfstoffe entwickeln, sollen darauf zurückgreifen können.

Geplant ist demnach auch eine zentrale Probandendatenbank, in der sich interessierte Menschen per elektronischem Fragebogen als Kandidaten für Impfstofftests registrieren können. Sie würde sich freuen, „wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger bereit erklären, an Impfstoffstudien teilzunehmen“, erklärte dazu Karliczek.

„Auch wenn hoffentlich bald erste COVID-19-Impfstoffe zugelassen werden, werden wir Zulassungsverfahren für weitere Impfstoffe brauchen, um den weltweiten Bedarf decken zu können“, erklärte die Ministerin. Zudem sei nicht jeder Impfstoff für jeden Menschen gleichermaßen gut geeignet, abhängig etwa vom Alter oder von Vorerkrankungen. „Wir dürfen daher in unseren Anstrengungen der Impfstoffentwicklung nicht nachlassen.“

Bislang werden nach Angaben des Forschungsministeriums (BMBF) viele Studien zu möglichen Coronaimpfstoffen nicht in Europa vorgenommen, sondern in Nord- und Südamerika. Um die Pandemie erfolgreich zu bekämpfen, solle Europa stärker einbezogen werden. © afp/aerzteblatt.de

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