szmtag RKI veröffentlicht neue Version der Corona-Warn-App
NewsPolitikRKI veröffentlicht neue Version der Corona-Warn-App
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

RKI veröffentlicht neue Version der Corona-Warn-App

Mittwoch, 25. November 2020

/picture alliance, Eibner-Pressefoto, Wolfgang Frank

Berlin – Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes steht in einer verbesserten Variante zum Herunterladen bereit. Heute Nachmittag ist die aktuelle Version 1.7 im Google Play Store und dem App Store von Apple erschienen.

Mit dem Update kann die Risikoüberprüfung nun mehrmals täglich erfolgen. Bislang er­folgte die Aktualisierung nur einmal am Tag. Außerdem erhalten positiv getestete Nutzer mit der aktuellen Version eine Erinnerung, wenn sie ihr Testergebnis noch nicht geteilt haben sollten.

Anzeige

Die im Juni gestartete Warn-App des Robert-Koch-Instituts (RKI) kann messen, ob sich Handynutzer über eine längere Zeit näher als etwa zwei Meter gekommen sind. Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie anderen An­wendern, dass sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben.

Die Anwendung, die von den beiden deutschen Tech-Konzernen SAP und Deutsche Tele­kom im Auftrag des RKI entwickelt wurde und betrieben wird, ist inzwischen mehr als 22 Millionen Mal auf geeigneten Smartphones heruntergeladen worden.

Die Zahl der aktiven Nutzer liegt etwas unter diesem Wert, da manche Anwender die App wieder deinstalliert oder den Bluetoothfunk dauerhaft deaktiviert haben. In Deutschland werden schätzungsweise 53 Millionen Smartphones aktiv genutzt, auf denen die App laufen könnte.

Mit der aktuellen Version 1.7 können nun Nutzer schneller über mögliche Risikobege­g­nun­­gen informiert werden. Die mehrmals tägliche Überprüfung erfolgt nach Angaben des RKI automatisch. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Smartphone mit dem WLAN verbunden ist. Die standardmäßige, tägliche Risikoüberprüfung wird weiterhin unabhän­gig vom WLAN einmal am Tag durchgeführt, bei Bedarf also über das Mobilfunknetz.

Des Weiteren erhalten Nutzer zwei Stunden nachdem sie das positive Testergebnis in der App geöffnet haben eine Erinnerung, das Ergebnis zu teilen, sofern das noch nicht ge­sche­hen ist. Nach weiteren vier Stunden erfolgt eine zweite Erinnerung, wenn die Nutzer das Testergebnis dann noch nicht geteilt haben. Mit einem Klick auf die Erin­nerung ge­lan­gen die Anwender direkt zur Funktion zum Teilen ihres Ergebnisses.

Die Macher der App reagieren damit auf die Tatsache, dass längst nicht alle App-Anwen­der, die positiv getestet wurden, das Ergebnis auch in die Anwendung eingetragen und damit die digitale Warnkette ausgelöst haben.

Die heute veröffentlichte Version ist das erste von vier geplanten Updates der Corona-Warn-App bis zum Jahresende 2020. In den weiteren Aktualisierungen soll ein Kontaktta­gebuch eingeführt werden, im dem die Anwender selbst eintragen können, mit wem sie sich wann getroffen haben. Außerdem sollen Informationen rund um die Entwicklung der Pandemie in die App integriert werden. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Mittwoch, 25. November 2020, 19:11

CORONA-WARN-APP VÖLLIG DEFIZITÄR

CORONA-WARN-APP (CWA) DYSKALKULIE 3.0
1. Einwohner in Deutschland 83 Millionen
2. CORONA-Warn-App (CWA) knapp 23 Millionen Downloads
3. Bisher nur gut 2,2 Millionen Testergebnisse, positiv oder negativ, insgesamt auf die CWA übertragen
4. Zugleich ca. 1,5 Millionen CORONA-Tests pro Woche in Deutschland
5. Nutzungsquote der CWA weit unter 10%
6. Nur 60% teilen positives SARS-CoV-2-/COVID-19-Testergebnis mit
7. CWA funktioniert damit nur in weit unter 6% der Gesamt-Testungen
8. In weit über 94% ist die CWA nicht funktionsfähig
9. Dyskalkulie der Bundesregierung bei der CWA zur Identifikation, Verfolgung und Unterbrechung von SARS-CoV-2-Infektionen und COVID-19-Erkrankungen bzw. Kontaktketten-Ermittlung
10. Nach meiner Erfahrung berichten ÄrztInnen, die mit Infizierten Kontakt in Klinik und Praxis hatten: Ihre eigene CWA schlägt in der Klinik i.d.R.seltener an als in der Praxis, manchmal auch gar nicht.

Zu diesem Problem äußern sich aber bisher weder Robert-Koch-Instituts (RKI), Bundes- und Landes-Ge­sund­heits­mi­nis­terien, noch Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Bundesärztekammer(BÄK), Gemeinsamer Bundes­aus­schuss der Ärzte und Krankenkassen (GBA).

Vgl. https://www.doccheck.com/de/detail/articles/30422-corona-warn-app-cwa-dyskalkulie-2-0

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
LNS
LNS LNS LNS LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER