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Politik

Krankenkassen geben rund 631 Millionen Euro für Prävention aus

Donnerstag, 26. November 2020

/dpa

Berlin – Die Krankenkassen haben im vergangenen Jahr rund 631 Millionen Euro für Prä­vention und Gesund­heits­förder­ung ausgegeben. 10,9 Millionen Versicherte haben sie mit diesen Maßnahmen erreicht. Das geht aus dem neuen Präven­tionsbericht des GKV-Spit­zenverbands und des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS) hervor.

Laut dem Bericht haben die Kassen mit knapp sieben Millionen die meisten Menschen in Lebenswelten wie Kitas und Schulen erreicht. Dafür haben sie im Berichtsjahr 166 Millio­nen Euro aufgewendet.

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Mit rund 240 Millionen Euro entfiel der größte Teil der Präventionsausgaben 2019 auf die betriebliche Gesund­heits­förder­ung – das entspricht einer Steigerung von 39 Prozent ge­genüber dem Vorjahr. In diesem Bereich unterstützten die Kassen mehr als 23.000 Betrie­be und haben dabei laut dem Bericht rund 2,3 Millionen Beschäftigte erreicht.

Auch Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser nutzten die Maßnahmen zur betrieblichen Gesund­heits­förder­ung. Speziell für diese Einrichtungen im Gesundheitswesen stellten die Krankenkassen rund 73 Millionen Euro bereit.

Der neue Präventionsbericht enthält einen Sonderteil zur Gesund­heits­förder­ung und Prä­vention in der Pflege, in dem die Autoren aus Pflegeeinrichtungen vor Ort berichten.

„Die Praxisbeispiele verdeutlichen, dass das Engagement in den Einrichtungen der Pflege nicht nur die Zielgruppe der Beschäftigten in den Fokus nimmt, sondern zunehmend eine Verzahnung mit Präventionsangeboten für die Bewohner stattfindet. Die Verknüpfung die­ser Maßnahmen ist besonders zu begrüßen und sollte weiter ausgebaut werden“, sagte Peter Pick, Geschäftsführer des MDS.

Im Fokus stand im vergangenen Jahr außerdem die Gesund­heits­förder­ung in den Kom­mu­nen: So leistete das „GKV-Bündnis für Gesundheit“, eine gemeinsame Initiative aller Kran­kenkassen, Hilfestellung beim Aufbau von kommunalen Strukturen zur Förderung der Ge­sundheit.

„Auf kommunaler Ebene gut aufeinander abgestimmte und bedarfsgerechte Angebote bil­den die Basis für eine erfolgversprechende Förderung der Gesundheit von Bürgern“, er­läu­terte Gernot Kiefer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenver­ban­des.

Mit dem Angebot zum kommunalen Strukturaufbau unterstütze man daher in den kommen­den fünf Jahren mehr als 50 Kommunen dabei, eine gesundheitsförderliche Gesamt­strategie zu entwickeln. © hil/aerzteblatt.de

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