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Deutsche stehen Coronaimpfung positiv gegenüber

Freitag, 27. November 2020

/picture alliance, Laci Perenyi

Hamburg – Die Impfbereitschaft gegen SARS-CoV-2 in Deutschland steigt leicht an. Laut einer weltweiten Ipsos-Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum, ga­ben im Oktober 69 Prozent der Deutschen an, dass sie sich impfen lassen würden, wenn ein Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar wäre. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als noch im Sommer. In den meisten anderen untersuchten Ländern nimmt die Impfbe­reit­­schaft dagegen spür­bar ab.

Große Unterschiede bestehen auch hinsichtlich des Zeitpunktes, ab wann man sich im­pfen lassen würde, sobald ein COVID-19-Vakzin für alle verfügbar ist. So würde sich hier­zulande noch nicht einmal jeder vierte Befragte (23 Prozent) sofort impfen lassen.

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Die Ständige Impfkommission (Stiko) sieht darin eine Gefahr für den Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland. „Das ist ein Problem", sagte Stiko-Vorsitzender Thomas Mer­tens den Sendern RTL und ntv.

„Deshalb müssen wir versuchen, das Vertrauen zu gewinnen, dass sich eben einfach mehr Menschen impfen lassen." Es gebe viele Vorurteile gegenüber den zu erwartenden Impf­stoffen, „die so nicht stimmen“, sagte Mertens. „Unsinn" sei etwa die Behauptung, beim Impfen werde eine genetische Veränderung an den Geimpften vorgenommen.

Im internationalen Vergleich ist die generelle Bereitschaft zur Impfung in Indien (87 Pro­zent), China (85 Prozent) und Südkorea (83 Prozent) am höchsten. Allerdings hat sich die­ser Wert in China seit der letzten Erhebung stark geändert, vor drei Monaten wollte noch fast jeder Chinese (97 Prozent) geimpft werden.

Am geringsten ist die Akzeptanz eines Coronaimpfstoffs in Frankreich: Nur 54 Prozent der Befragten würden sich momentan für eine Impfung entscheiden, fast die Hälfte der Fran­zosen (46 Prozent) lehnt diese Option für sich persönlich ab.

Auch in anderen Ländern wie Australien (-9 Prozent), Spanien (-8 Prozent) oder Brasilien (-7 Prozent) sinkt die Impfbereitschaft der Bürger spürbar. Nur in drei von 15 befragten Nationen hat die Akzeptanz von Impfungen seit der letzten Erhebung im August zuge­nommen: In Deutschland (+2 Prozent), Mexiko (+3 Prozent) und Südafrika (+4 Prozent). © hil/sb/afp/aerzteblatt.de

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Andre B.
am Montag, 30. November 2020, 00:44

Von 26 Pharmafirmen wurden 22 (85%) wegen illegaler Aktivitäten verurteilt

Gemäss einer peer-reviewed Studie mussten 85 Prozent der 26 untersuchten Pharmakonzerne in den letzten 13 Jahren Bussen bezahlen. Die meisten beteiligten sich während vier oder mehr Jahren an illegalen Aktivitäten. Pfizer, gegenwärtig Leader im Impfstoff-Rennen, liegt auf Platz zwei der Liste.



>>> https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/10.1001/jama.2020.18740?guestAccessKey=bf354508-0f93-48b2-aea8-f948c9d4dad7 & https://inside.uncc.edu/news-features/2020-11-18/research-shows-price-pharmaceutical-firms-pay-illegal-practices
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