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Telekom startet Feldtest für digitale Kommunikation per KIM

Montag, 30. November 2020

/picture alliance, Flashpic

Bonn – Die Telekom hat die notwendige Zulassung durch die Gematik für ihren Telema­tikinfrastrukturfachdienst Kommunikation im Gesundheitswesen (KIM) erhalten. Nun soll einem Feldtest der Austausch von sicheren und signierten, elektronischen Arztbriefen zwischen Krankenhäusern, Arztpraxen und Zahnarztpraxen erprobt werden. Das gab die Telekom heute bekannt.

Der Feldtest soll in einem Krankenhaus, 50 Arztpraxen, 16 Zahnarztpraxen sowie vier Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KVen)durchgeführt und noch in diesem Jahr abge­schlossen werden. Dabei arbeitet der Bonner Konzern mit der Kassenzahnärztlichen Bun­desvereinigung (KZBV) sowie den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen Baden-Württem­berg, Bayern, Berlin und Nordrhein zusammen.

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KIM kann entweder mit herkömmlichen E-Mail-Programmen genutzt werden oder in Pra­xisverwaltungs- beziehungsweise Krankenhausinformationssysteme integriert werden. „KIM erleichtert die intersektorale Kommunikation, verringert die Kosten, ist schneller und insbesondere sicherer“, erklärte Frank A. Schloße, Deutsche Telekom Healthcare Solutions.

Neben der Übermittlung von elektronischen Arztbriefen wird als erste Anwendung ins­besondere der Versand der elektronischen Arbeits­unfähigkeits­bescheinigungen (eAU) ab 2021 verpflichtend umgesetzt – hierfür ist neben der Anbindung an die Telematik­infrastuktur auch ein elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) erforderlich.

Weitere Anwendungen sind der elektronische Versand von Heil- und Kostenplänen, Befunden, Bescheiden, Abrechnungen und Röntgenbildern.

Teilnehmer am Kommunikationsdienst KIM müssen sich registrieren. Dabei wird ihre Identität überprüft und Absender von Nachrichten sind so eindeutig nachvollziehbar. Alle Teilnehmer werden in einem zentralen Adressbuch verzeichnet.

KIM startet in einem ersten Schritt für Ärzte und Zahnärzte, später sollen weitere Nutzer­gruppen wie Apotheker, Physiotherapeuten und Pflegeberufe hinzukommen. © EB/aerzteblatt.de

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