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Ausland

Fast 2.600 Coronatote an einem Tag in den USA

Mittwoch, 2. Dezember 2020

/picture alliance, ZUMAPRESS.com, Braulio Jatar

Baltimore – In den USA hat die Zahl der binnen 24 Stunden erfassten Coronatoten den Höchststand seit Mitte April erreicht. Gestern meldeten die Behörden 2.597 Tote mit einer bestätigten Coronainfektion, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von heute Morgen (MEZ) hervorging. Damit nähert sich die Zahl dem bislang höchsten Wert von 2.607 Toten am 15. April.

Zugleich gab es nach Angaben der JHU gestern landesweit 180.098 neue Coronafälle. In der Vorwoche waren am gleichen Tag rund 172.900 SARS-CoV-2-Neuinfektionen gemeldet worden. Der bislang höchste Wert binnen eines Tages war am Freitag mit rund 205.000 neuen Fällen registriert worden.

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Wegen des Feiertags Thanksgiving am vergangenen Donnerstag waren viele Testzentren im Land ge­schlossen oder nur begrenzt geöffnet. Auch bei der Übermittlung von Daten soll es Medienberichten zufolge zu Verzögerungen gekommen sein.

Experten hatten mit Blick auf Thanksgiving im ganzen Land mit einer Zunahme der Ansteckungen we­gen vieler Reisen und Familientreffen gerechnet. Die Ärztin Deborah Birx hatte zuletzt dazu aufge­rufen, sich etwa fünf bis zehn Tage nach dem in den USA wichtigen Fest testen zu lassen.

„Wir wissen, dass Menschen während der Zeit um Thanksgiving Fehler gemacht haben könnten“, hatte die Leiterin der Coronaarbeitsgruppe des Weißen Hauses am Sonntag dem Sender CBS gesagt. Sie müssten davon ausgehen, dass sie infiziert seien und sich nicht ohne Maske älteren Familienmitgliedern nähern.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 13,7 Millionen Men­schen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 270.000 Menschen mit dem Erreger SARS-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO). In manchen Fällen wurden Zahlen – unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden – nachträglich korrigiert. © dpa/aerzteblatt.de

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