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Ärzteschaft

Hartmannbund besorgt über Weiterbildung in Pandemie

Mittwoch, 2. Dezember 2020

/HNFOTO, stock.adobe.com

Berlin – Die Arbeitskreise IV (Ärztliche Weiterbildung) und V (Assistenzärzte) des Hartmannbundes zei­gen sich besorgt über die möglichen Auswirkungen der Coronapandemie auf die Facharzt­weiterbildung.

„Durch Quarantänebeschränkungen könnten Ausfallzeiten entstehen, die durch Paragraf 4 Abs. 4 der Weiterbil­dungsordnung nicht abgedeckt werden“, ist Klaus-Peter Schaps, Vorsitzender des Arbeitskreis IV, überzeugt. Diese Unterbrechungen müssten den Ärzten unbedingt als Weiterbildungszeit anerkannt werden.

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„Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben darf sich für unsere Kolleginnen und Kollegen nicht negativ auswirken“, mahnt auch der Vorsitzende des Arbeitskreises V, Sebastian Gassner. Dafür müssten ent­spre­chende Ausnahmeregelungen ermöglicht werden.

Die Ärzteschaft sei in der SARS-CoV-2-Pandemie besonders gefordert, so Gassner. Um den an sie ge­stellten Anforderungen gerecht werden zu können, bedürfe es eines situationsangemessenen Umgangs, der die Ärzte in Weiterbildung nicht benachteilige und auch nicht auf Kosten der Weiterbildungsqualität gehen sollte. Die fachärztliche Kompetenz dürfe nicht gefährdet werden. © EB/aerzteblatt.de

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