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Bevölkerung mit Gesundheits­versorgung während erster Coronawelle zufrieden

Mittwoch, 2. Dezember 2020

/oatawa, stock.adobe.com

Berlin – Die Bevölkerung in Deutschland hat ihrem Gesundheitssystem eine hohe Leistungsfähigkeit attestiert. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes gaben 78 Prozent von rund 2.000 Befragten an, dass die wohnortnahe medizinische und pflegerische Infrastruktur auch in Pandemiezeiten gut funktioniert habe.

„Deutschland ist im Vergleich zu anderen Ländern bisher recht gut durch die Coronakrise gekommen. Unser qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem hat daran einen wesentlichen Anteil“, sagte Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.

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Bei der Frage, um welche Themen sich die Bundesregierung am meisten kümmern sollte, steht die Stärkung des Gesundheitssystems, der Gesundheitsberufe und -forschung mit 78 Prozent auf Platz zwei.

Ganz oben rangiert die Forderung nach mehr Investitionen in Schulen, Bildung und Kinderbetreuung (86 Prozent). Klimaschutz und nachhaltiger Umbau der Wirtschaft (77 Prozent), die Belebung von Wirtschaft und Erhalt von Arbeitsplätzen (76 Prozent) und Investitionen in Digitalisierung (71 Prozent) folgen auf den Positionen drei bis fünf.

„Das Coronavirus hat unsere Gesellschaft aufgerüttelt und den Wert unseres Gesundheitswesens wieder in den Fokus gerückt. Die Menschen reagieren viel sensibler auf Themen der Gesundheitspolitik und Gesundheitsversorgung“, sagte Litsch.

Nach dem Gesundheitssystem befragt halten es 85 Prozent der Teilnehmer für sehr wichtig, dass die Versorgungsangebote für Pflegebedürftige unter Pandemiebedingungen aufrechterhalten werden.

Eine gesteigerte Wertschätzung und mehr Anerkennung für Medizin- und Pflegepersonal erwarten 83 Prozent. Der flächendeckende Ausbau guter Gesundheitsversorgung vor allem in ländlichen Regionen muss nach Meinung von 79 Prozent zukünftig mehr Gewicht bekommen.

Nach der ersten Coronawelle ist zudem die Akzeptanz für Videosprechstunden signifikant um elf Pro­zentpunkte von 50 auf 61 gestiegen.

Zwar hätten insgesamt gerade einmal fünf Prozent der Befragten diese Behandlungsform bisher in An­spruch genommen. Unter denjenigen, die per Video Kontakt mit ihrem Therapeuten hatten, waren je­doch 88 Prozent zufrieden mit dieser Kommunikations­form. © hil/aerzteblatt.de

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