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Coronainfektion bei Hund und Katze in Deutschland nachgewiesen

Mittwoch, 2. Dezember 2020

/Daniel, stock.adobe.com

Greifswald – In Deutschland sind bei einer Katze und einem Hund Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen worden. Proben der Katze seien im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems bei Greifswald untersucht worden, sagte dessen Präsident Thomas Mettenleiter heute.

Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet, dass erstmals seit Einführung der Meldepflicht Anfang Juli mit Corona infizierte Haustiere registriert wurden. Bei der Katze aus Frankfurt am Main seien Antikörper nachgewiesen worden, sagte der Wissenschaftler. Das Tier habe die Infektion überlebt. Zu dem Hund aus München konnte er keine weiteren Angaben machen.

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Die Katze sei getestet worden, weil in ihrem Haushalt SARS-CoV-2 nachgewiesen worden war, sagte Mettenleiter. Überrascht habe ihn der Befund bei den Haustieren nicht. „Wir wissen seit dem Frühjahr, dass sie infizierbar sind“, sagte er.

Weltweit seien rund 70 bestätigte Fälle bei Haustieren bekannt. Zwei Drittel davon seien Katzen, ein Drittel Hunde. Aus Zoos seien mehrere Infektionen von Großkatzen bekannt, unter anderem in Südafrika. Wer Frettchen als Haustiere halte, müsse ebenfalls damit rechnen, dass sie sich anstecken können.

Infizierte Menschen sollten daher auch Abstand zu ihren Haustieren halten, mahnte Mettenleiter. Die Vierbeiner könnten durch das Coronavirus ebenfalls an Atemwegsinfektionen erkranken und schlimm­s­tenfalls sterben. Dass das Virus mutiere und vom Haustier wieder auf den Menschen übertragen werde, sei aber nicht seine Befürchtung.

Vor dem Hintergrund der Coronaausbrüche auf Nerzfarmen in Dänemark warnte Mettenleiter in der Neuen Osnabrücker Zeitung jedoch vor der Übertragung des Virus vom Menschen auf freilebende Wildtiere. „Das ist im Zweifelsfall nicht nur für die Tiere gefährlich, sondern auch für uns Menschen“, sagte er. Beim Kontakt mit Wildtieren wie Mardern und Fledermäusen sei besondere Vorsicht geboten. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #720508
e.ne
am Montag, 14. Dezember 2020, 07:04

Ein Haustier gehört zur Familie

Es muss aber nicht jedes Familienmitglied sich anstecken - egal von was ...
Wohingegen alle Antikörper bilden können, immun werden können.
Es müssen nicht alle schwer krank werden gar sterben.
Ich hatte mal vor Jahrzehnten Ende der 60er als auch eine Epidemie ...
Rhino-Sinusitis, Pharyngitis, Tonsilitis, Laryngitis ständig - meine Mutti nicht/nichts. .Natürlich wurde ich behandelt. Der Chef witzelte: "Wenn wir husten, werden andere gesund". Auch andere junge Mädchen fingen sich immer wo was ein. Natürlich gingen wir aber weiter zu den Chorproben. Das war doch wichtig, Auch wenn wir nicht alle Töne immer singen konnten. - Man muss dem Körper Gelegenheit geben sich zu immunisieren
und mit Infektionen fertig zu werden. Das ist nichts schlimmes - das ist normal. ggf. sich schonen, etwas weniger oder langsamer - auch das Haustier nicht überfordern - Wender körperlich noch psychisch. Stress vermeiden von sich fern halten.
Avatar #839039
FreddyMueller
am Donnerstag, 3. Dezember 2020, 08:59

Überflutung der Tierheime

Augrund Corona kam es zu einem Boom bei der Haustieranschaffung. Ebenso wurde vor kurzem ein Bericht veröffentlicht, dass ebenso die "Tier-Mafia" stark zugenommen hat aufgrund des Imports vierschiedener Haustiere aus dem Ausland ohne Papiere.

Wenn sich diese Nachweise wirklich bestätigen sollten, wird das zu einer Überflutung der Tierheime führen..

Ich hoffe allerdings, dass es nicht soweit kommt!
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